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Bush-Reise nach Afrika

In der letzten Phase seiner Amtszeit bereist US-Präsident George Bush seit dem Wochenende afrikanische Staaten. Benin und Tansania waren am Samstag und Sonntag die ersten Reiseziele. Ruanda, Ghana und Liberia soll ab morgen angesteuert werden -allesamt Staaten, die nicht nur als fotogen und krisenfrei, sondern auch als pro-amerikanisch gelten. Die zahllosen Krisenherde und Kriegsregionen auf dem afrikanischen Kontinent umgeht Bush auf seiner sechstägigen Reise möglichst weiträumig. Es wird keine Fototermine im Sudan oder Tschad, in Kenia oder in der Demokratischen Republik Kongo geben. Stattdessen sucht er verzweifelt nach einem Erbe, nach positiv klingenden Nachrichten. Innerhalb der USA wird er gemieden. Und aussenpolitisch? Afghanistan und Irak sind aussenpolitische Katastrophen, Israel-Palästina stellt kaum ein Ruhmesblatt amerikanischer Aussenpolitik dar. Deshalb bot sich offenbar der so oder so medial unterbelichtete und ausgegrenzte Kontinent Afrika als letzte Zuflucht an. US-Linke nehmen die Reise zum Anlass, vor imperialen Ambitionen und Interessen Washingtons zu warnen. Der Bericht stammt von Max Böhnel aus New York.

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Autor: Max Böhnel



Datum: 18.02.2008

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