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Streit um Erika Steinbach: Warum ein Verein zur Förderung des Revanchismus gegen Polen und Tschechien für die deutsche Aussenpolitik unverzichtbar ist

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Politik

Streit um Erika Steinbach: Warum ein Verein zur Förderung des Revanchismus gegen Polen und Tschechien für die deutsche Aussenpolitik unverzichtbar ist

8 Jahre lang währt schon der Streit um Erika Steinbach und den Vorsitz im Stiftungsvor-stand. Was ist da los?

Jahrzehntelang hat die Nation der Sache der Vertriebenen viel ab-gewinnen können: die Heimatvertriebenen standen dafür, dass mit dem Verlust der Ost-gebiete als Kriegsergebnis der BRD Unrecht getan wurde und dies Weltkriegsergebnis zu korrigieren war – zu dieser Politik des Revanchismus passten die Heimatvertriebenen genau dazu. Aber inzwischen sind Polen und Tschechien in der EU und damit bei uns ein-gemeindet und so müssen die Vertriebenen erleben, dass die Politik ihre Vorstellungen, wie ein Weltkriegsergebnis rückgängig zu machen ist, nicht mehr bedingungslos teilt. Aber als einen Verein von „Ewiggestrigen“ tut die Politik sie auch nicht ab: Eine Vertrei-bungsgedenkstätte soll mitten in Berlin stehen, damit das Erinnern an die Heimatvertrie-benen keinen geringeren Rang hat als das Erinnern an den Holocoust. Das ist sie, die aktuell politisch korrekte Art, offene Rechnungen gegen den Osten aufzumachen.

Radio Radio: frs
Datum Datum: 20.01.2010
Länge Länge: 14:21 min.
Bitrate Bitrate: 128 kbit/s
Datum Auflösung: 44100 kHz
Creative Commons Lizenz

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