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Start des "Volksbegehrens" gegen zwangsweisen Zusammenschluss kleiner Dörfer

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Wirtschaft

Start des "Volksbegehrens" gegen zwangsweisen Zusammenschluss kleiner Dörfer

Morgen beginnt das Volksbegehren gegen zwangsweisen Zusammenschluss kleiner Dörfer zu Einheitsgemeinden in Sachsen-Anhalt.

Ziele des Volksbegehrens: Stärkung der Ortschaften, keine Zwangseingemeindung, Erhalt der Feuerwehren als Pflichtaufgabe.

Die Gemeindegebietsreform (seit 2007) soll zu höheren Leistungsfähigkeit, zu mehr Wirtschaftlichkeit und Effizienz der gemeindlichen Strukturen führen. Ab 01. Januar 2011 soll es nur noch 219 Gemeinden (von 164?) in Sachsen-Anhalt geben. Bis 30. Juni 2009 gab es eine freiwillige Phase der Eingemeindung.

Durch Eingemeindung von Braschwitz, Hohenthurm und Peißen in Stadt Landsberg, soll die "Einheitsgemeinde Stadt Landsberg" entstehen. Braschwitz hat sich Ende April diesen Jahres freiwillig in Stadt Landsberg
eingemeinden lassen.

Eigentlich kann es doch nur von Vorteil sein, wenn man sich mit anderen zusammentut. Nach dem Motto "gemeinsam sind wir stark" werden Ressourcen gebündelt. Doch dies trifft nicht immer zu. Erst recht nicht, bei der Gemeindegebietsreform. Manche Gemeinden profitieren vom Zusammenschluss, andere eben nicht. Morgen startet ein Volksbegehren gegen die Zwangsphase der Gemeindegebietsreform. Wir wollen jetzt dazu mit dem Bürgermeister von Peißen, Frank Stolzenberg, sprechen.

Radio Radio: corax
Datum Datum: 30.06.2010
Länge Länge: 10:41 min.
Bitrate Bitrate: 192 kbit/s
Datum Auflösung: 44100 kHz
Creative Commons Lizenz

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