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Auch eine Volkswahl würde die Schweiz nicht mehr oder weniger konkordant machen – Nachtrag zu den Bundesratswahlen

Gestern wurde die Regierung neu gewählt. Die Schweiz hat einen neuen, alten Bundesrat. Alle bisherigen Mitglieder wurden wieder bestätigt. Die abtretende Sozialdemokratin Micheline Calmy Rey wurde durch einen SP-Mann ersetzt. Die wählerstärkste Partei, die SVP bleibt weiterhin mit nur einer Person im Rat vertreten. Sie sieht darin einen Bruch mit der sogenannten Konkordanz. Nach den Bundesratswahlen von Gestern wird die Volkswahl der Schweizer Regierung sicher wieder zum Thema werden. Tatsächlich wird im Lauf der nächsten Legislatur über diese Frage abgestimmt. Ausgerechnet die SVP, Initiantin dieser Vorlage, könnte aber nach den jüngsten Ereignissen kein Interesse an der Volkswahl haben. Michael Spahr hat sich nach den Bundesratwahlen im Bundeshaus zum Thema Konkordanz und Volkswahl umgehört. Zuerst aber lassen wir den frisch gewählten Bundesrat Alain Berset zu Wort kommen. Der Freiburger Sozialdemokrat gilt als Vertreter des gemässigten Flügels seiner Partei. Wird er auch für die Schwächsten der Gesellschaft einstehen?

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Autor: Michael Spahr

Radio: RaBe Datum: 15.12.2011

Länge: 05:58 min. Bitrate: 320 kbit/s

Auflösung: Stereo (44100 kHz)

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