Der erstmalige Nachweis von interferometrischen Signalen zwischen dem Weltraumteleskop Spektr-R und einem bodengebundenen Radioteleskop durch das RadioAstron-Team markiert einen Weltrekord für die Größe eines zusammengesetzten Radioteleskops oder Interferometers und eröffnet eineneue Ära für die interferometrische Untersuchung der kosmischen Radiostrahlung. Detlef Höner sprach mit Prof. Dr. Anton Zensus, Direktor und Leiter der Forschungsgruppe "Radioastronomie / VLBI", Max-Planck-Institut für Radioastronomie, Bonn.
Geburt eines Teleskops 30mal grösser als die Erde
Am 15. November 2011 hat das 100-m-Teleskop Effelsberg die ersten interferometrischen Messungen mit dem 10-m-Weltraumteleskop Spektr-R des russischen RadioAstron-Projekts erfolgreich durchgeführt. Beobachtungen des leuchtkräftigen Quasars 0212+735 in mehreren Milliarden Lichtjahren Entfernung erfolgten bei einer Wellenlänge von 18 cm.
Autor: Detlef Höner
Radio: Radio F.R.E.I. Datum: 29.01.2012
Länge: 12:56 min. Bitrate: 128 kbit/s
Auflösung: Stereo (44100 kHz)



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