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Journalist Andreas Speit über die Pogrome von Rostock-Lichtenhagen

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Politik

Journalist Andreas Speit über die Pogrome von Rostock-Lichtenhagen

Die rassistischen Pogrome von Rostock-Lichtenhagen jähren sich dieser Tage zum 20. Mal.

Der Journalist Andreas Speit war damals selbst vor Ort, als Neonazis das Sonnenblumenhaus in dem sich über 100 Menschen befanden, aus rassistischen Motiven angriffen und anzündeten. Der tobende Lynchmob wurde damals von tausenden Schaulustigen angefeuert. Die Polizei schaute zu und sorgte durch konsequentes Nichtstun für die Eskalation.
20 Jahre später hat sich Andreas Speit erneut zu dem Ort der Pogrome begeben. Vor dem Sonnenblumenhaus sprach er mit Anwohnern und Anwohnerinnen, die auch schon vor 20 Jahren dort gelebt haben. Was diese Menschen heute über die Pogrome denken und was das über die Aufarbeitung der Geschichte und den Umgang mit Rassismus zu tun haben, das haben wir Andreas Speit gefragt.

Andreas Speit ist taz-Nord Kolumnist und schreibt regelmäßig für verschiedene Projekte gegen Neonazismus, darunter auch die Infoportale Netz gegen Nazis, Blick nach Rechts und der Zeit-Blog Störungsmelder.

Autor Autor: TA
Radio Radio: corax
Datum Datum: 23.08.2012
Länge Länge: 12:58 min.
Bitrate Bitrate: 320 kbit/s
Datum Auflösung: 44100 kHz
Creative Commons Lizenz

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