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Umgangsweise von Familienangehörigen mit einem späten Coming-Out in der Familie - Studie des Institutes für Psychologie der Universität Jena

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Gesellschaft

Umgangsweise von Familienangehörigen mit einem späten Coming-Out in der Familie - Studie des Institutes für Psychologie der Universität Jena

Wenn jemand sein Coming-Out hat, also wenn jemand sich seinem sozialen Umfeld gegenüber zu erkennen gibt als homo- oder bisexuell - dann ist das meistens ein Zeichen dafür, dass diese Person mit sich selbst ins Reine gekommen ist.

Für alle anderen aus diesem sozialen Umfeld kann das Coming-Out allerdings etwas ganz anderes bedeuten. Gerade Familienangehörige, die bis zu diesem Zeitpunkt eher wenig Berührungspunkte mit dem Thema „Homosexualität“ hatten, werden plötzlich und unvermittelt ins kalte Wasser geworfen und brauchen in einer solchen Situation oft Aufklärung und Unterstützung. Die Probleme und Bedürfnisse - und die innerfamiliären Konflikte und Konfliktlösungen - sind bisher leider nur sehr unzureichend erforscht. Deswegen gibt es nun eine Studie des Instituts für Psychologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena mit dem Titel: „Umgangsweise von Familienangehörigen mit einem späten Coming-Out in der Familie“.

Radio F.R.E.I. sprach dazu mit Dr. Janine Dieckmann, die, zusammen mit Prof. Dr. Melanie Steffens, diese Studie leitet.

Autor Autor: John
Radio Radio: Radio F.R.E.I.
Datum Datum: 20.12.2012
Länge Länge: 09:12 min.
Bitrate Bitrate: 320 kbit/s
Datum Auflösung: 44100 kHz
Creative Commons Lizenz

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