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Auch der Daten- und Persönlichkeitsschutz hat sich in Bern freigetanzt - die Behörden wenden fragwürdige Mittel an, um an Randalierer zu kommen

Das Ausmass der Ermittlungen ist gigantisch: Mit allen verfügbaren Mitteln sucht die Berner Kantonspolizei nach Personen, die sich am „Tanz dich frei“ strafbar gemacht haben. Zuerst hat die Polizei eine Hotline eingerichtet, - dann hat sie eine Internet-Seite aufgeschaltet, wo alle ihre persönlichen Fotos und Videos vom „Tanz dich frei“ selber hochladen können. Und- es wurde ein Spezial-Einsatzbüro eingerichtet, um das Datenmaterial auszuwerten. Die Polizei stützt sich bei ihren Ermittlungen rund ums „Tanz dich frei“ auf die Mithilfe der ganzen Bevölkerung – in einem bisher ungekannten Ausmass. Ja, die Gewalt am „Tanz dich frei“ war beträchtlich, und der Sachschaden war riesig – trotzdem bleibt die Frage: Ist das Vorgehen der Berner Kantonspolizei noch verhältnismässig? Denn Verhältnissmässigkeit ist eines der Lieblingsworte, die Polizisten benutzen, um sich zu rechtfertigen. Wilma Rall hat nachgefragt, bei Manuel Willi, dem Chef der Regionalpolizei Bern.

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Autor: Wilma Rall


Radio: RaBe
Datum: 07.06.2013

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