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Die Menschenrechte an Europas Grenzen verteidigen: Die Kampagne When You Don't Exist

Bootsflüchtlinge, deren Boote manövrierunfähig gemacht und aufs Meer zurückgedrängt werden. Unmenschliche Haftbedingungen für Asylsuchende, auch für Kinder. Das berichtet Amnesty International über die Lage der MigrantInnen und Flüchtlinge in Griechenland. Für ihre Menschenrechte wollen sie sich einsetzen mit der Kampagne ’When You Don't Exist’ – und dabei nicht nur Griechenland zum Handeln auffordern, sondern auch die EU. Am Mittwoch, den 31. Juli fischte die Küstenwache vor der türkischen Westküste 24 Leichen aus dem Meer. Ertrunkene Bootsflüchtlinge. - Die Behörden vermuten, dass das verunglückte Schiff auf dem Weg zur griechischen Insel Lesbos war. Lesbos ist, ähnlich wie die italienische Insel Lampedusa, einer der Zielorte für Menschen, die verrsuchen, Europa zu erreichen. Daher wird dort auch die Unmenschlichkeit europäischer Flüchtlingspolitik b3esonders deutlich sichtbar: Unmenschliche Haftbedingungen für Asylsuchende - sogar für Kinder. Und Berichte von Booten, die Manövrierunfähig gemacht und auf Meer zurückgedrängt werden. Die 24 Toten von Mittwoch sind keine Ausnahme, sondern Teil eines Systems, das über Leichen geht. Ein passender Ort also auch, um auch diese Zustände aufmerksam zu machen. Vor einigen Wochen veranstaltete amnesty international auf Lesbos eine „Week of action“. Kollegin Caro sprach mit Carmen Dupont, der Prorojektkoordinatorin der amnesty-Kampagne „when you don't exist“

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Autor: caro

Radio: RDL Datum: 01.08.2013

Länge: 07:52 min. Bitrate: 128 kbit/s

Auflösung: Stereo (44100 kHz)

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