UB-Logo Online MagazinUntergrund-Blättle

Sexualisierte Gewalt, rape culture und das "Yes means Yes"-Gesetz als Ausweg?

Podcast Podcast

Gesellschaft

Sexualisierte Gewalt, rape culture und das "Yes means Yes"-Gesetz als Ausweg?

Jede dritte Frau in Europa ist schon mal Opfer von körperlicher oder sexueller Gewalt geworden, jede 20. Frau wurde vergewaltigt.

Gleichzeitig kommt es in weniger als zehn Prozent der Fälle zu einer Verurteilung des Täters. So wurde zum Beispiel eine Verurteilung wegen Vergewaltigung aufgehoben, weil das Opfer zwar weinte und sich wandte, aber nicht weg rannte oder um Hilfe schrie. Das Problem gibt es aber nicht nur in Deutschland - in den USA wird jede fünfte Studentin vergewaltigt, an mehreren Unis laufen es Beschwerdeverfahren wegen falschem Umgang mit sexualisierter Gewalt. Der Bundesstaat Kalifornien hat nun reagiert und das "Yes means Yes"-Gesetz verabschiedet, das eine ausdrückliche Zustimmung zu sexuellen Handlungen meint. Wie wirksam solch ein Gesetz sein kann, um sexualisierte Gewalt zu verhindern haben wir Sandra Schwark gefragt. Sie ist Psychologie-Doktorandin an der Uni Bielefeld und beschäftigt sich mit Vergewaltigungsmythen und rape culture. Zunächst erklärt sie, was sie unter sexueller Gewalt versteht.

Radio Radio: corax
Datum Datum: 07.10.2014
Länge Länge: 08:38 min.
Bitrate Bitrate: 320 kbit/s
Datum Auflösung: 44100 kHz
Creative Commons Lizenz

510889