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Watch the Med - Notruftelefon - Initiative für ein alternatives Alarmtelefon für Flüchtlinge in Seenot startet am 10. Oktober | Untergrund-Blättle

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Watch the Med - Notruftelefon - Initiative für ein alternatives Alarmtelefon für Flüchtlinge in Seenot startet am 10. Oktober

MigrantInnen, die die Überfahrt über das Mittelmeer nach Europa wagen, sind von vielen Gefahren sowie tödlichen Übergriffen bedroht.

Per ’Push-Back’ Aktionen werden sie zum einen von der europäischen Grenzschutzagentur FRONTEX abgedrängt, die die Flüchtlinge daran zu hindern versuchen Fuss auf europäischen Boden zu setzen. Zum anderen geraten Flüchtlinge auch so schon oft genug in gefährliche Situationen, da die die Boote in denen sie übersetzen häufig nicht mehr so seetüchtig sind. Notrufe der Flüchtlinge per Satellitentelefon gehen überwiegend an die Küstenwache, die dann Rettungsaktionen einleiten können. Manchmal senden Flüchtlinge aber auch Notrufe an Bekannte oder Verwandte, die die Notsituation der Flüchtlinge dann an die Behörden weiterleiten. Ein Jahr nach der Tragödie von Lampedusa wird nun in Kooperation mit verschiedenen NGOs das Projekt ’Watch the Med’ eingeführt, dass zivilgesellschaftliche Akteure bei der Rettung von Flüchtlingen beteiligen möchte. In zwei Tagen geht es an den Start. Was so ein alternatives Alarmtelefon leisten kann darüber sprachen wir mit Karl Kopp. Er ist Europareferent bei Pro Asyl und Vorstandsmitglied des Europäischen Flüchtlingsrats.

Autor: Tagesaktuelle Redaktion

Radio: corax Datum: 08.10.2014

Länge: 11:39 min. Bitrate: 320 kbit/s

Auflösung: Stereo (44100 kHz)

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