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Orbán hat eine rechtsextreme und antieuropäische Politik in Ungarn zum Selbstläufer gemacht, doch Merkel will mit ihm nicht brechen

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Orbán hat eine rechtsextreme und antieuropäische Politik in Ungarn zum Selbstläufer gemacht, doch Merkel will mit ihm nicht brechen

Bei einer Nachwahl am vergangenen Wochenende hat der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán die Zweidrittelmehrheit im Parlament verloren, doch nicht die Linke wächst, sondern die noch weiter rechts stehende Jobbik.

Der österreichisch-jüdische Journalist Karl Pfeifer analysiert im Interview mit Radio Dreyeckland die ungarische und europäische Politik. Karl Pfeifer wurde 1928 in Wien geboren und floh nach Hitlers Einmarsch 1938 nach Ungarn. Aus Ungarn gelang ihm dann mitten im zweiten Weltkrieg zusammen mit anderen jüdischen Jugendlichen die Flucht nach Palästina.

Seit Anfang der 1990er Jahre arbeitet Pfeifer als Wiener Korrespondent des israelischen Radios und als freier Journalist des monatlich erscheinenden antifaschistischen Londoner Magazins Searchlight, des jüdischen Internetmagazins haGalil und der Budapester Wochenzeitung Hetek.

Autor Autor: Jan Keetman
Radio Radio: RDL
Datum Datum: 26.02.2015
Länge Länge: 06:02 min.
Bitrate Bitrate: 128 kbit/s
Datum Auflösung: 44100 kHz
Creative Commons Lizenz

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