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Präsidentensohn in der Republik Kongo bereichert sich schamlos am Ölreichtum

Der höchstumstrittene Rohstoffhandel in der Schweiz ist wieder aus den negativen Schlagzeilen verschwunden.

Das bedeutet aber nicht, dass im Geschäft mit Öl, Gas und Co. alles gut läuft. Die entwicklungspolitische Organisation Erklärung von Bern veröffentlichte kürzlich einen Bericht über die Republik Kongo – auch bekannt als Kongo-Brazzaville. Laut Informationen von einem Whistleblower, bereichert sich dort der Präsidentensohn schamlos am Ölreichtum des Landes. Unterstützt einmal mehr von einem Schweizer Rohstoffhändler, nämlich die bisher unbekannte Firma Philia. Michael Spahr wollte von Oliver Classen von der Erklärung von Bern wissen: Wie funktioniert dieses dubiose Geschäftsmodell der Rohstoffhändler mit armen Ländern?

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Autor: Michael Spahr

Radio: RaBe Datum: 10.03.2015

Länge: 04:32 min. Bitrate: 320 kbit/s

Auflösung: Stereo (44100 kHz)

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