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Überfischung: Jeder zweite Fisch wird ausserhalb der EU gefangen

Seit Ostermontag ist Fischverzehr in Deutschland rechnerisch nur noch durch Einfuhren gedeckt.

Die Fänge der deutschen Fischer sind dann aufgebraucht. Auf europäischer Ebene sieht es ähnlich aus: Schon jeder zweite in Europa konsumierte Fisch wird ausserhalb der EU gefangen. Das bedroht besonders Kleinfischer und damit traditionell vom Fischfang lebende Küstengemeinden in Entwicklungsländern. Darauf wiesen Brot für die Welt, Fair Oceans und Slow Food aus Anlass des Fish Dependence Day am vergangenen Montag hin. Die Organisationen appellieren an die Bundesregierung, sich für ein nachhaltiges Fischereimanagement in Europa im Rahmen der neuen Gemeinsamen Fischereireform, einen verantwortungsvollen Fischkonsum und eine Fischerei- und Handelspolitik einzusetzen, die die Interessen der Menschen in Entwicklungsländern wahrt. Holger Elias spricht darüber mit Ursula Hudson, der Vorsitzenden von Slow Food Deutschland, und Francisco Marí, Projektreferent Agrarhandel und Fischerei bei Brot für die Welt.

Creative Commons Lizenz

Autor: ub

Radio: rwb Datum: 08.04.2015

Länge: 09:00 min. Bitrate: 128 kbit/s

Auflösung: Stereo (44100 kHz)