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(Weiter-)Flucht von Freiburg nach Paris - Wie Fahd, aus Ägypten geflohen, statt Schutz zu finden, schwerverletzt wurde

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(Weiter-)Flucht von Freiburg nach Paris - Wie Fahd, aus Ägypten geflohen, statt Schutz zu finden, schwerverletzt wurde

Als in den letzten Wochen zahlreiche Flüchtlinge versuchten, durch den Eurotunnel von Calais nach Großbritannien zu gelangen, ging das tagelang durch die internationalen Medien.

Es waren erschreckende Nachrichten, aber Nachrichten von weit weg. Doch die Ereignisse haben auch mit Freiburg zu tun - spätestens seit einer Meldung aus Paris, die ebenfalls durch die internationale Presse ging.

In Paris, am Gare du Nord, hatte ein junger Flüchtling am 29. Juli versucht, auf einen Zug zu springen, der ihn zum Eurotunnel bringen sollte. Bei seinem Sprung geriet der Junge in Kontakt mit der elektrischen Oberleitung und verletzte sich lebensgefährlich. Mit schweren Verbrennungen und Hirnverletzungen liegt er auf der Intensivstation, sein aktueller Zustand ist unklar.

Wie das Freiburger Forum aktiv gegen Ausgrenzung bekannt machte, hatte genau dieser Junge zuvor in Freiburg gelebt. Als unbegleiteter minderjähriger Flüchtling war Fahd [sprich: Fa-id] aus Ägypten gekommen und auf der Flucht, vermutlich über Libyen, das Mittelmeer und Italien, wohl Schlimmes erlebt. In Freiburg hatte er eine Zuflucht gesucht, er hätte Betreuung gebraucht. Doch die Behörden stuften ihn als volljährig ein und ließen ihn allein.

Wir haben mit Walter Schlecht vom Freiburger Forum gesprochen.

Autor Autor: Johanna
Radio Radio: RDL
Datum Datum: 11.08.2015
Länge Länge: 07:17 min.
Bitrate Bitrate: 128 kbit/s
Datum Auflösung: 44100 kHz
Creative Commons Lizenz

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