Anfang Februar begann in Guatemala-Stadt der Prozess gegen zwei Militärangehörige wegen sexueller Sklaverei an Indígena Frauen. Im Fall „Sepur Zarco“ werden Vergewaltigungen zum ersten Mal als das untersucht, was die guatemaltekische Wahrheitskommission schon Ende der Neunziger Jahre als verbreitete, massive und systematische Praxis und Teil der Aufstandsbekämpfungspolitik des Staates bezeichnet hatte.
Guatemala: Prozess gegen Militärs im Fall „Sepur Zarco“
In Guatemala geht die Aufarbeitung der Verbrechen der jahrzehntelangen Militärdiktatur langsam, aber kontinuierlich voran.
507164


Diesen Artikel...