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2017 soll das Georg-Lukács-Archiv in Budapest geschlossen werden

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2017 soll das Georg-Lukács-Archiv in Budapest geschlossen werden

In Ungarn ist mit der Fidesz-Partei unter Victor Orbán ein völkischer Nationalismus zum festen Bestandteil der Regierungspolitik geworden.

Das ist auch in letzter Zeit immer wieder deutlich geworden, als Orbán mit Hetze gegen Geflüchtete und mit einer besonders repressiven und militarisierten Grenzpolitik auf sich aufmerksam gemacht hat. Die völkische Ideologie der Orbán-Regierung richtet sich aber nicht nur gegen Geflüchtete, sondern auch gegen in Ungarn lebende Sinti und Roma oder gegen liberale und linke Intellektuelle. Gerade trifft es in Budapest das Georg-Lukács-Archiv - seine Schließung bzw. "Umverlegung" ist für Ende 2017 angekündigt. Über den Hintergrund dieser Schließung haben wir mit Rüdiger Dannemann von der Internationalen Georg-Lukács-Gesellschaft gesprochen. Wir haben ihn zunächst nach der Bedeutung des bekanntesten Werks von Lukács, "Geschichte und Klassenbewusstsein", gefragt.

* Offener Brief an die Ungarische Akademie der Wissenschaften: http://www.hagalil.com/2016/03/lukacs-archiv/

* Petition gegen die Schließung des Lukács-Archivs: http://www.petitions24.com/protest_against_closing_down_the_lukacs_archiv

Creative Commons Lizenz

Autor: Tagesaktuelle Redaktion

Radio: corax Datum: 21.03.2016

Länge: 15:16 min. Bitrate: 320 kbit/s

Auflösung: Stereo (44100 kHz)

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