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Die «Alternative für Deutschland» nach den Wahlen

Anatomie einer rechtspopulistischen/rechtsextremen Partei Der Alternative für Deutschland (AfD) ist seit ihrer Spaltung im Sommer 2015 ein erstaunliches Comeback gelungen. Drohte die Partei nach dem Weggang von Gründer Bernd Lucke und seiner Gefolgsleute in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden, befindet sie sich seit Monaten im Umfragehoch. Bei den Wahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt ist es ihr aus dem Stand gelungen mit zweistelligen Ergebnissen in die Landtage einzuziehen und dabei zum Teil mehr Stimmen zu erringen als die SPD in Baden-Württemberg oder DIE LINKE in Sachsen-Anhalt. Ausgehend von den Ergebnissen der Landtagswahlen am 13. März referierte Sebastian Friedrich auf Einladung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg zur Klassenbasis der AfD und den Ursachen für den Aufstieg der Rechtspartei. Anschliessend ging es um die Frage, wie Linke mit einer sich rechts der Union etablierenden Partei umgehen sollen. Sebastian Friedrich ist Redakteur der linken Monatszeitung analyse & kritik (ak) sowie von kritisch-lesen.de. Von ihm erschien 2015 das Buch «Der Aufstieg der AfD. Neokonservative Mobilmachung in Deutschland».

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Autor: Fabian Everding

Radio: WW-TÜ Datum: 24.03.2016

Länge: 01:04:22 min. Bitrate: 160 kbit/s

Auflösung: Stereo (44100 kHz)

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