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Rätekommunismus in Deutschland - KAPD

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Rätekommunismus in Deutschland - KAPD

Seit Anfang März beschäftigen wir uns mit der Geschichte der mitteldeutschen Märzkämpfe von 1921. Die KPD hatte auf einen groß angelegten Einsatz von Schutzpolizei mit einem Aufruf zum Generalstreik reagiert und es kam in diesem Zuge zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Arbeitern und Schupo. Im Jahr zuvor hatte sich der linke Flügel der KPD abgespalten und die "Kommunistische Arbeiterpartei Deutschlands" gegründet.

Die KAPD hatte engen Kontakt zu den holländischen Rätekommunisten, kritisierte den Zentralismus der KPD, lehnte Parlamentswahlen und Gewerkschaften ab und entwickelte eine Kritik an der Sowietunion. Dennoch war die KAPD von 1920 bis 1921 Mitglied der III. Internationale - und so kam es auch in den mitteldeutschen Märzkämpfen wieder zu einer Zusammenarbeit mit der KPD. Über die KAPD haben wir mit Seb Bronsky gesprochen. Er schildert zunächst, wie es zur Abspaltung der KAPD von der KPD kam.

Der zweite Teil ist ein Auszug aus einem Vortrag von Seb Bronsky, in dem er die Folgen schildert, die die Märzaktion für die Linkskommunisten in Deutschland hatte.

http://audioarchiv.blogsport.de/2015/08/16/beitraege-zum-raetekommunismus/

Radio Radio: corax
Datum Datum: 29.03.2016
Länge Länge: 16:59 min.
Bitrate Bitrate: 320 kbit/s
Datum Auflösung: 44100 kHz
Creative Commons Lizenz

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