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In Berlin haben Aktivisten gestern eine Ferienwohnung besetzt

Steigende Mieten für Wohnungen bundesweit. Und dann wird der ohnehin knappe Wohnraum von Firmen und Privatpersinen aufgekauft und als teure Ferienwohnungen an Intressierte weiter vermietet. In Allein in Berlin gibt es nach offiziellen Angaben rund 25000 Ferienwohnungen. Und auch dort ist der Wohnraum knapp. Vor allem für Geflüchtete und einkommensschwache Familien. Das Bündnis „Stopp Ferienwohnungen“ hat aus Protest gegen diese Verhältnisse gestern eine Ferienwohnung am Maybachufer in Berlin Neukölln/Kreuzberg besetzt. Die Besetzenden wollen damit ein Zeichen gegen die Zweckentfremdung von Wohnungen setzen. Laut dem Bündnis würde das geltende Zweckentfremdungsverbot für Wohnraum oft nicht eingehalten. Es soll eigentlich dafür sorgen, dass der in Berlin immer knapper werdende Wohnraum ausschliesslich zum Wohnen genutzt wird. Wie die Besetzung verlief, darüber haben wir gestern mit Frank gesprochen, der vor Ort war.

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Autor: Tagesaktuelle Radaktion von Radio Corax


Radio: corax
Datum: 03.05.2016

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