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"Asoziale" in der DDR. Kriminalisierung und Ausgrenzung als Kehrseite der sozialistischen Arbeitsgesellschaft

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Politik

"Asoziale" in der DDR. Kriminalisierung und Ausgrenzung als Kehrseite der sozialistischen Arbeitsgesellschaft

Als „asozial“ oder „arbeitsscheu“ wurden bereits in der Weimarer Republik die unterschiedlichsten Menschen stigmatisiert: sogenannte „Landstreicher“ und „Zigeuner“, Mittellose, Wohnungslose, Homosexuelle oder Prostituierte.

Ihre Verfolgung legitimierten später die Nationalsozialisten als „vorbeugende Verbrechensbekämpfung“. Auch in der DDR wurden sogenannten „Asoziale“ verfolgt und unter einen Begriff gefasst, und hier sogar erstmals und einzig als juristisch zu sanktionierendes gesellschaftliches „Übel“ im Strafrecht verankert. Matthias Belke-Zeng hat darüber vor einiger Zeit ein Buch geschrieben und hält hier und da Vorträge zum Thema. Vince von Radio Corax sprach mit ihm.

Radio Radio: corax
Datum Datum: 09.06.2016
Länge Länge: 13:21 min.
Bitrate Bitrate: 256 kbit/s
Datum Auflösung: 44100 kHz
Creative Commons Lizenz

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