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Europäischer Giftdiesel für Afrika - ’Diesel Gate Zwei’ aufgedeckt

Vor genau einem Jahr sorgte der „Diesel Gate“ für Furore – der Skandal um den deutschen Autokonzern Volkswagen VW. Er manipulierte die Software von Autos so, dass sie bessere Abgaswerte lieferte. Nun erschüttert „Diesel Gate der 2.“ die Welt – hier geht’s aber nicht um Autokonzerne, sondern um multinationale Rohstoffkonzerne. Die Organisation Public Eye – vormals Erklärung von Bern – hat in einer dreijährigen Recherche-Arbeit ein schmutziges Geschäftsmodell aufgedeckt: Die Konzerne verkaufen billigen Drecksdiesel in afrikanische Länder, weil dort die Grenzwerte für Giftstoffe im Diesel sehr hoch sind. Mit der Folge, dass die Luftverschmutzung in den Städten enorm zunimmt – immer mehr Leute leiden an teilweise tödlichen Atemwegerkrankungen. Michael Spahr hat die Details.

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Autor: Michael Spahr

Radio: RaBe Datum: 16.09.2016

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