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Zwei somalische Frauen auf der Flucht - "Ohne das Bundesverfassungsgericht wären sie längst abgeschoben", sagt Pro Asyl

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Zwei somalische Frauen auf der Flucht - "Ohne das Bundesverfassungsgericht wären sie längst abgeschoben", sagt Pro Asyl

Seit Juni werden zwei Frauen aus Somalia im Transitbereich des Frankfurter Flughafens festgehalten.

Beide sind nachweislich Opfer weiblicher Genitalverstümmelung, eine von ihnen hat zudem schwere sexualisierte und häusliche Gewalt erlebt. Trotzdem hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge ihre Asylanträge als offensichtlich unbegründet abgelehnt.

Sechzehn Gerichtsentscheidungen brachten den Frauen keinen Erfolg. Erst das Bundesverfassungsgericht untersagte Mitte Oktober vorläufig ihre Abschiebung . Es äußerte erhebliche Zweifel daran, ob die Voraussetzungen für das beschleunigte Asylverfahren überhaupt ausreichend geprüft worden waren.

Wie viel ist das Recht auf Asyl noch wert, wenn selbst schwer traumatisierte Menschen kaum eine Chance bekommen, ihre Fluchtgründe angemessen prüfen zu lassen?

Radio Dreyeckland sprach mit dem Geschäftsführer von PRO ASYL, Karl Kopp darüber, was dieser Fall über die neuen Grenzverfahren und den Zustand des Flüchtlingsschutzes in Deutschland erzählt.

Autor Autor: Thomas
Radio Radio: RDL
Datum Datum: 03.11.2026
Länge Länge: 10:27 min.
Bitrate Bitrate: 320 kbit/s
Datum Auflösung: 44100 kHz
Creative Commons Lizenz

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