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Das umstrittene Flüchtlingsabkommen zwischen EU und Libyen

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Das umstrittene Flüchtlingsabkommen zwischen EU und Libyen

Es gehe der EU nicht darum, Geflüchtete zu schützen – weder beim Flüchtlingsabkommen mit der Türkei, noch beim geplanten Abkommen mit Libyen.

Es gehe ihr vielmehr darum, die europäischen Aussengrenzen vollends dicht zu machen. Das sagt Karl Kopp von der Flüchtlingsorganisation Pro Asyl Deutschland.
Seit Jahren kritisiert Pro Asyl die geplante Zusammenarbeit zwischen EU und Libyen in Flüchtlingsfragen. Früher hatte die EU noch mit dem libyschen Diktator Muammar Al-Gaddafi verhandelt – jetzt verhandelt sie mit einem vom Bürgerkrieg zerrissenen Land. Am EU-Gipfel in Malta hat die EU kürzlich bekräftigt, sie wolle das Abkommen mit Libyen möglichst rasch unter Dach und Fach bringen.
Schon politisch sei dieses Flüchtlingsabkommen eine Farce – aus menschlicher Perspektive aber sei es eine Katastrophe, so Pro Asyl Deutschland. Was hinter diesem Abkommen steckt, fragte Wilma Rall den Europareferenten von Pro Asyl, Karl Kopp.

Autor Autor: Wilma Rall
Radio Radio: RaBe
Datum Datum: 15.02.2017
Länge Länge: 05:06 min.
Bitrate Bitrate: 320 kbit/s
Datum Auflösung: 44100 kHz
Creative Commons Lizenz

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