Diese Fragen führen uns nach Venezuela, genauer gesagt nach La Guaira, einer Region an der Karibikküste, wo zahlreiche Familien von einer kürzlich eingetretenen Katastrophe betroffen sind. Inmitten dieser Situation haben sich verschiedene Künstlerkollektive organisiert, um die betroffenen Gemeinden zu unterstützen. Eines davon ist „Circus Hope Venezuela“, ein Projekt, das Zirkus, Spiel und Kreativität nutzt, um Begegnungsräume zu schaffen, insbesondere für Kinder und Familien.
Heute sprechen wir mit Iruani Gómez, Pädagogin, Zirkuskünstlerin und Gründerin von „Circus Hope Venezuela“, sowie mit Aime Morales, einer Künstlerin, die ebenfalls Teil des Projekts ist.
Gemeinsam bereisten sie verschiedene Gebiete von La Guaira, darunter Playa Grande, Macuto und Caraballeda, und besuchten Notunterkünfte in Caracas. Wie haben sie diese Erfahrungen erlebt? Was haben sie in den Gemeinden vorgefunden und welche Rolle kann Kunst in Krisenzeiten spielen? Das Gespräch führen wir auf Spanisch. Als erstes wollen wir wissen wie Circus Hope enstanden ist, und welche Motivation dahinter stand.
Kunst und Zirkus in Katastrophengebieten
Was kann die Kunst beitragen,wenn eine Gemeinschaft eine Notsituation durchlebt? Kann ein Lächeln, ein Spiel oder eine Zirkusvorstellung zu einer Form der Begleitung und Solidarität werden?
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