UB-LogoOnline MagazinUntergrund-Blättle

Verfolgung und Kriminalisierung von Seenotrettung: Rettungsorganisationen ziehen sich als Konsezquenz aus dem Mittelmeer zurück | Untergrund-Blättle

503320

audio

ub_audio

Podcast

Kultur

Verfolgung und Kriminalisierung von Seenotrettung: Rettungsorganisationen ziehen sich als Konsezquenz aus dem Mittelmeer zurück

Nach dem Verhaltenskodex aus Italien für NGOs, die Geflüchete aus dem Mittelmeer retten, kommt jetzt ein weiterer grausamer Meilenstein dazu.

Die libysche Küstenwache hatte angekündigt, eine eigene Such- und Rettungszone einzurichten, die weit über die eigenen Hoheitsgewässer hinaus geht. Obendrein warnte die libysche Küstenwache Rettungsorganisationen, diese Zone nicht ohne Erlaubnis zu befahren. Die Bedrohung durch die libysche Küstenwache ist jetzt so real geworden, dass einige Ngos sich jetzt zurückziehen. Der Gründer von Sea Eye hatte bereits geäussert, dass das Gebiet der libyschen See- und Rettungszone nicht klar definiert sei. So befürchten Rettungsorganistonen sogar beschossen zu werden. Die Abschottung Europas und Afrikas wird immer Dramatischer. Und NGOs werden daran gehindert Leben zu retten im Meer. Wir haben uns das zum Anlass genommen und mit Theresa Leisgang von Sea Watch über die aktuelle Situation gesprochen. Dabei fragten wir zunächst wie die momentane Sicherheitslage im Mittelmehr aussieht.

Creative Commons Logo

Autor: Tagesaktuelle Redaktion

Radio: corax Datum: 15.08.2017

Länge: 10:01 min. Bitrate: 127 kbit/s

Auflösung: Stereo (44100 kHz)

Diesen Artikel...

Verwandte Artikel

Libysches Militär soll an europäische Überwachungssysteme angeschlossen werden - Teilnahme an EUROSUR (30.01.2017)Das Meer, der Tod und die Deals - Die Flüchtlingspolitik der EU (06.11.2017)Unter dem Radar gegen das Völkerrecht - Frontex-Flugzeuge (22.07.2020)

Kommentare zu diesem Artikel

es gibt noch keinen Beitrag zu diesem Text

Schreibe einen Kommentar...

Captcha
Mehr zum Thema...
Der Kampf gegen private SeenotRetter führt zu mehr Todesopfern im Mittelmeer.
Kampf gegen private RettungsbooteDie Humanität versinkt im Mittelmeer

16.07.2018

- Es ist ein trauriger Rekord: Gemäss der internationalen Organisation für Migration ertranken allein im Juni 629 Migrantinnen, Migranten und Flüchtlinge in den Fluten des Mittelmeers.

mehr...
Für sichere Fluchtrouten, eine stärkere Seenotrettung, sichere Häfen und solidarische Städte.
Aufruf zur Seebrücke-Demo am 1. September 2018Sichere Fluchtwege und ein solidarisches Zürich

16.08.2018

- Menschen auf dem Mittelmeer sterben zu lassen, um die Abschottung Europas weiter voranzubringen und politische Machtkämpfe auszutragen, ist unerträglich und spricht gegen jegliche Humanität.

mehr...
Der Golf von Tunis.
MigrationsabwehrEU zahlt Überwachung im Golf von Tunis

24.07.2020

- Eine neue Anlage zur Kontrolle tunesischer Küsten soll die irreguläre Migration über das Mittelmeer verhindern.

mehr...
Verhaltenskodex für NGO's die Geflüchtete vom Mittelmeer retten - Interview mit Sea-Watch

10.07.2017 - Vor dem Treffen der EU-Innenminister im estnischen Tallinn in der letzten Woche hatten Bundesinnenminister Thomas de Maizière, seine Amtskollegen aus ...

’Verhaltenskodex’ für NGOs auf dem Mittelmeer

25.07.2017 - Interview mit Jugend Rettet 40% aller Seenotrettungseinsätze auf dem Mittelmeer werden von NOGs wie Jugend Rettet durchgeführt. Nun sollen gerade diese ...

Aktueller Termin in Düsseldorf

Gewerkschaftliche Erstberatung | Asesoría laboral

17/05/2021 - 17:00 - 20:00 FAUD-Lokal Volmerswertherstr.6 Düsseldorf

Montag, 17. Mai 2021 - 17:00

V6, Volmerswertherstraße 6, 40221 Düsseldorf

Event in Bern

Shopping

Mittwoch, 19. Mai 2021
- 21:00 -

Rössli

Neubrückstrasse 8

3012 Bern

Untergrund-Blättle