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Die Paradise Papers und der Rohstoffkonzern Glencore

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Die Paradise Papers und der Rohstoffkonzern Glencore

Die Papiere aus dem Paradies – „Paradise Papers“ – heissen sie, die neuesten Enthüllungen von einem weltweiten Journalismusnetzwerk.

Im Mittelpunkt dieser Enthüllungen steht die Firma Appleby [Äppelbi]. Diese Firma hilft der globalen Elite, ihr Geld über dubiose Offshore-Konstrukte auf tropischen Inselparadiesen vor den Steuerbehörden zu verstecken. Zuweilen helfen diese Offshore-Konstrukte auch, illegale Geldflüsse zu verdecken, bei denen es um Korruption geht oder den Handel mit illegalen Gütern.
Das Problem ist jedoch meistens: viele dieser Geschäfte sind gar nicht illegal, sondern bewegen sich in einer rechtlichen Grauzone. Ja, oft werden die Unternehmungen sogar vom Gesetz geschützt.
Das ist auch in der Schweiz so. Schon viele Jahre bemängeln Organisationen wie Public Eye, dass der Bund nicht mehr Licht ins undurchsichtige Geschäft mit Rohstoffen bringen will. Bestes Beispiel dafür sind die Geschäfte von Glencore, einem der grössten Konzerne der Schweiz und zugleich einer der grössten Rohstoffhändler der Welt.
Aus über 13 Millionen Dokumenten bestehen die sogenannten „Paradise Papers“. 34'000 Dokumente alleine belegen Verstrickungen von Glencore mit den Offshore-Konstrukten von Appleby [Äppelbi]. Michael Spahr sprach darüber mit Oliver Classen von der entwicklungspolitischen Organisation Public Eye:

Autor Autor: Michael Spahr
Radio Radio: RaBe
Datum Datum: 07.11.2017
Länge Länge: 04:09 min.
Bitrate Bitrate: 320 kbit/s
Datum Auflösung: 44100 kHz
Creative Commons Lizenz

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