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Grenzwächter vor Militärgericht wegen Todgeburt einer Syrerin

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Grenzwächter vor Militärgericht wegen Todgeburt einer Syrerin

Böswillig, unmenschlich, gleichgültig habe der Schweizer Grenzwächter gehandelt. Als er im Sommer 2014 einer schwangeren Frau aus Syrien jegliche medizinische Hilfe verweigerte, und sie deshalb ihr Kind verlor.


So das Fazit der Anklage im viel beachteten Grenzwächter-Prozess vor dem Militärgericht in Bern. Nach zwei Verhandlungstagen fordert die Anklage 7 Jahre Haft für den Grenzwächter wegen eventualvorsätzlicher Tötung. Die Verteidigung plädiert auf Freispruch. Das Gericht entscheidet anfangs Dezember.
Wilma Rall hat den Prozess vor dem Militärgericht mitverfolgt.

Autor Autor: Wilma Rall
Radio Radio: RaBe
Datum Datum: 24.11.2017
Länge Länge: 06:53 min.
Bitrate Bitrate: 320 kbit/s
Datum Auflösung: 44100 kHz
Creative Commons Lizenz

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