Wer in welchen Räumen wohnt, haben unterschiedliche Gesellschaften unterschiedlich bestimmt. In der heutigen sozialen Marktwirtschaft heißen die Modelle vor allem Eigentum und Mieten. Die DDR hatte ein zentrales Verteilungssystem, das ebenfalls seine Nachteile mit sich brachte. Die Schwächen beider Systeme markieren Hausbesetzungen. Die gab es nämlich ebenfalls in der DDR - das hieß damals Schwarzwohnen, Wohnungsbesetzung oder Wohnen im Abriss. Im Gespräch mit Udo Grasshof. Er ist Historiker, Autor und hat zwei Bücher über das Schwarzwohnen geschrieben. Zudem ist er Affilierter Forscher am Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung.
Schwarzwohnen - Abrisswohnen - Wohnungsbesetzung in der DDR
Die Wohnungsfrage, die Wohnungsfrage! In Spanien hat sie Neuwahlen ausgelöst, in Berlin soll sie Vergesellschaftungen auslösen.
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