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„Viele üben Selbstzensur“ - Interview mit Bob Rugurika aus Burundi über Radioarbeit aus dem Exil

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„Viele üben Selbstzensur“ - Interview mit Bob Rugurika aus Burundi über Radioarbeit aus dem Exil

Im Mai 2015 eskalierten die Proteste gegen eine verfassungswidrige dritte Amtszeit des burundischen Präsident Pierre Nkurunziza.

Seither nehmen die Repressionen gegen RegierungsgegnerInnen zu. Auch die Medien waren Opfer der Repression. 2015 ließ die Regierung Radio Publique Africaine (RPA), das damals populärste Radio, schließen. Der Sender berichtete über Menschenrechtsverletzungen und Korruption. Bob Rugurika, der Geschäftsführer von RPA, saß 2015 vier Wochen lang in Haft, nachdem er über die Verwicklung hoher Beamter in einem dreifachen Mord berichtet hatte. Wegen der Repression und gezielter Morde floh er im selben Jahr aus Burundi. Er ist einer von zahlreichen Medienleuten, die nun aus dem Exil arbeiten.

Inzwischen sind zwei Online-Radios entstanden, die aus Ruanda senden: Humura, ein Magazin von RPA-JournalistInnen und Inzamba, ein Sender, der von JournalistInnen inzwischen geschlossener Privatradios gemacht wird. Der südnordfunk sprach mit Bob Rugurika, der sich inzwischen für den Sender Humura engagiert, über den Zustand der Pressefreiheit in Burundi.Das Interview führten Rufine Songue und Matthieu Cuisnier.

Radio Radio: RDL
Datum Datum: 08.02.2018
Länge Länge: 12:10 min.
Bitrate Bitrate: 128 kbit/s
Datum Auflösung: 44100 kHz
Creative Commons Lizenz

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