Die Ausgrabungsstätte bei Zeitz ist von großer Bedeutung für die Erforschung des Jungpaläolithikums. Zeitlich bewegen wir uns damit etwa 34.000 Jahre in der Vergangenheit. Gefunden wurden vor allem Mammut-Knochen. Nun gehen die Forscher davon aus, dass die damaligen Menschen Mammutknochen nicht nur verarbeitet haben, sondern Mammute auch aktiv jagten. Was die Funde über die Beziehung zwischen Mammut und Mensch verrät - und was die Funde über die Beziehung des Menschen mit dem Menschen verraten - darüber sprach Radio Corax mit Dr. Olaf Jöris. Er ist Leiter des Forschungsprojekts der "aurignacienzeitlichen Freilandstation Breitenbach" und Doktor der Paläeolithischen Archäologie - er erforscht also die Früh und Urgeschichte des Menschen.
Mammutfund in Zerbst
Erstmals seit 100 Jahren wurden in der Archäologischen Grabungstätte Breitenbach größere Mammutfunde entdeckt.
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