Der Politikwissenschaftler Ismail Küpeli bringt aktuelle Konflikte der Türkei im Zusammenhang mit der geschichtlichen Homogenisierungspolitik der 1920er und 1930er Jahre. Er thematisiert die Vernichtung, Vertreibung und Marginalisierung der betroffenen großen Bevölkerungsgruppen von denen die christliche Bevölkerung die erste und die kurdische die letzte war. So stellt er eine bestehende Kontinuität dar, die für ein Verständnis der Unterdrückung innerhalb der Türkischen Republik heute unabdingbar ist.
Vernichtung und Vertreibung als Teil einer türkischen Homogenisierungspolitik
Die heutige aggressive Außenpolitik der Türkei hat eine lange Tradition und gründet sich auf das türkische Selbstverständnis eines homogenen Nationalstaats.
Autor: Tagesaktuelle Redaktion
Radio: corax Datum: 26.04.2018
Länge: 17:15 min. Bitrate: 320 kbit/s
Auflösung: Stereo (44100 kHz)



Diesen Artikel...