Es droht ein erheblicher Anstieg, der sich entweder in höheren Preisen oder einem reduzierten Angebot niederschlagen wird, wahrscheinlich regional verteilt in beidem. Michael Jung von Bürgerbahn fürchtet deshalb eine Abwärtsspirale: weniger Angebote im Nahverkehr und höhere Preise schrecken Kund*innen ab, was wiederum die Rentabilität senkt und zu weiteren Einschränkungen oder zu noch höheren Preisen führt. Die Verkehrswende hatten sich viele anders gedacht. Deshalb fordert Bürgerbahn, dass der Bund als Eigentümer der Bahn die zusätzliche Erhöhung trägt. Michael Jung weist auch darauf hin, dass die hohen Trassenpreise kein Naturgesetz sind, sondern eine Folge von Missmanagement (der Bahnhof Stuttgart 21 - Kostensteigerung von 4,1 Mrd. auf voraussichtlich 14,5 Mrd. - wäre ein Beispiel) der Bahn, bzw. der für sie zuständigen Verkehrsminister.
Die Initiative "Bürgerbahn - Denkfabrik für eine starke Schiene" setzt sich für eine nachhaltige und am Gemeinwohl orientierte Eisenbahn ein.
Der Nahverkehr wird nun für die Fehler von Bahn und Politik zur Kasse gebeten oder das Angebot sinkt
Nach einem Urtel des Europäischen Gerichtshofes ist die Klausel, dass die Klausel, die die Anhebung der Trassenpreise für den Nahverkehr an die Höhe der Inflationsrate bindet, nicht rechtens.
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