Seit Monaten gehen unter dem Motto „PRÜF“ bundesweit Menschen auf die Straße. Ihre Forderung, dass alle Parteien, die vom Verfassungsschutz als rechtsextremer Verdachtsfall oder gesichert rechtsextrem eingestuft werden, durch das Bundesverfassungsgericht überprüft werden.
Am 10. Oktober, wurde erneut in zahlreichen Städten demonstriert, darunter auch in Berlin. Dort redete unter anderem Denise Ney. Sie ist Lehrerin an einem kaufmännischen Oberstufenzentrum in Berlin und engagiert sich bei Teachers for Future.
Sie sagt, Menschenwürde zu achten und Diskriminierung entgegenzutreten, gehöre zum Kern ihres Berufs. Doch wie politisch darf, vielleicht sogar muss, eine Lehrerin sein? Was kann ein Parteiverbotsverfahren bewirken. Wo liegen seine Grenzen?
Darüber sprach RDL mit der Lehrerin Denise Ney.
Lehrerin für AfD-Prüfverfahren - "Bei rechtsextremen Äußerungen darf ich nicht neutral bleiben", sagt eine Berliner Lehrerin
Die AfD gewinnt weiter an politischem Einfluss. Gleichzeitig wächst der Druck auf die demokratischen Parteien, ein mögliches Verbot der AfD prüfen zu lassen.
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