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Schwieriger Weg zu einem unabhängigen Kurdistan - Ulrich Tilgner im Gespräch

„Die Kurden und Kurdinnen im Irak haben hoch gepokert und vorerst verloren.“ Das schrieb die NZZ nach dem Referendum über die Unabhängigkeit im Nordirak. Ende September stimmten über 90% der nordirakischen Bevölkerung für die Unabhängigkeit.

„Die Kurden und Kurdinnen im Irak haben hoch gepokert und vorerst verloren.“ Das schrieb die NZZ nach dem Referendum über die Unabhängigkeit im Nordirak. Ende September stimmten über 90% der nordirakischen Bevölkerung für die Unabhängigkeit. Die irakische Zentralregierung und die angrenzenden Regionalmächte aber akzeptieren das nicht und wehren sich mit allen Mitteln – weshalb es nun einen weiteren Krisenherd im Irak gibt - im sowieso schon kriegs- und krisengeplagten Land.
Wilma Rall sprach im Rahmen einer Veranstaltung der Kirchlichen Kontaktstelle für Flüchtlingsfragen KKF in Bern mit Ulrich Tilgner. Tilgner war lange Jahre Journalist für Radio und Fernsehen im Nahen Osten und ist ein profunder Kenner der Situation im Irak.
Wilma Rall fragte ihn, ob er der NZZ zustimme. Ob auch er davon ausgehe, dass sich die Frage nach einem unabhängigen Kurdistan, zumindest für die nächsten Jahre oder Jahrzehnte erledigt habe.

Creative Commons Lizenz

Autor: Wilma Rall

Radio: RaBe Datum: 13.11.2017

Länge: 05:08 min. Bitrate: 320 kbit/s

Auflösung: Stereo (44100 kHz)