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Vertreibung in Chiapas - 20 Jahre nach dem Massaker von Acteal

Heute vor 20 Jahren, am 22. Dezember 1997, verübten Paramilitärs in Mexiko das Massaker von Acteal, bei dem 45 Menschen ermordet wurden, darunter auch viele Kinder. 20 Jahre danach fürchten Menschenrechtsorganisationen nun ein zweites Acteal, denn die Situation hat sich in derselben Region im Bundesstaat Chiapas, im Süden Mexikos, auf vergleichbare Weise zugespitzt. Aufgrund eines Grenzziehungskonflikts wurden Mitte November rund 5.000 Menschen gewaltsam aus ihren Dörfern vertrieben und mussten in die Berge fliehen. Dort leiden sie unter Hunger und Kälte, einige sind bereits gestorben. Dazu kommt erneut die Bedrohung durch Paramilitärs, zumal die Täter des Massakers von Acteal inzwischen wieder auf freiem Fuss und weiterhin bewaffnet sind. Wir haben mit Anne Haas von der Organisation Carea gesprochen. Carea entsendet internationale MenschenrechtsbeobachterInnen nach Chiapas.

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Autor: Johanna

Radio: RDL Datum: 22.12.2017

Länge: 08:27 min. Bitrate: 128 kbit/s

Auflösung: Stereo (44100 kHz)

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