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Wirtschaft

Togoer*innen und Eritreer*innen gemeinsam gegen die Unterstützung von Diktaturen

Aktivist*innen aus Togo und aus Eritrea haben festgestellt, dass die Probleme in ihren Ländern vergleichbar sind: Präsidenten, die an ihrer Herrschaft festhalten, kritische Stimmen, die mit Gewalt erstickt werden, und das ganze gestützt von der EU, die die Diktatoren für Wirtschaftsbeziehungen und zur Flüchtlingsabwehr braucht und daher lieber keinen ernsthaften Druck auf sie ausübt.



Daher haben sich Menschen, die aus diesen beiden Ländern geflüchtet sind, zu einer gemeinsamen Demonstration mit anschliessender Konferenz in Freiburg zusammengeschlossen. Wir haben mit zwei von ihnen gesprochen:

Mit Zegereda Afowerky, die 1982 aus Eritrea in den Breisgau geflohen ist, sprachen wir über die unbefristete Militärpflicht in Eritrea, die immer jüngere Menschen in die Flucht treibt, über den Unabhängigkeitskrieg gegen Äthiopien und damit verbundene innere Konflikte und darüber, wie die europäische Flüchtlingsabwehr eritreische Flüchtlinge in Camps in Libyen oder auch im 'Feindesland' Äthiopien einschliesst. (Audio 1)

Atra Koku Pierre berichtet über die Situation in Togo, die 55 Jahre unter Vater und Sohn Gnassingbé und die wirtschaftlichen Interessen europäischer Länder - auch die ehemalige Kolonialmacht in Togo, Deutschland, ist mit Heidelberg Zement gut dabei. (Audio 2)

Autor: Johanna

Radio: RDL Datum: 15.01.2018

Länge: 23:55 min. Bitrate: 128 kbit/s

Auflösung: Stereo (44100 kHz)

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