Die International Solidarity Movement entsendet Freiwillige auf Protective Presence Missionen ("schützende Präsenz") in das Westjordanland, um palästinensische Gemeinschaften vor Übergriffen durch religiös-fundamentalistische und faschistische israelische Siedler zu schützen.
Die langjährige Aktivistin Mary erzählt von ihren Erfahrungen aus mehreren Aufenthalten dort und wie sich ihre Arbeit geändert hat - von vormals direktem Schutz und Blockaden von Vertreibung und Zerstörungen palästinensischer Häuser, hin zu reiner Dokumentation. Der Grund hierfür ist verstärkte Repression des israelischen Staates (inklusive Verletzungen und Tötungen) internationaler Aktivist:innen, sowie die ungestrafte Eskalation der Gewalt der faschistischen Siedler auch gegen Aktivisti. Trotzdem kann palästinensischen Familien in bedrohten Communities immer noch durch die Anwesenheit internationaler Aktivisti geholfen werden. Durch wachende internationale Gäste kann ihnen ruhiger Schlaf verschafft werden und über Berichte zB auf Social Media Aufmerksamkeit auf die Vertreibungen und den Völkermord gezogen werden.
Der Beitrag wurde bei Radio Antimilitarista nach Minute 11:08 getrennt, um zwei ähnlich lange Hälften zu haben und zwischendurch Musik zu spielen.
Interview mit der International Solidarity Movement zu ihrer Protective Presence im Westjordanland
Dieses Interview mit einer Aktivistin der International Solidarity Movement wurde im Mai 2026 in der besetzten Prosfygika in Athen aufgenommen und im Juni 2026 bei Radio Antimilitarista auf der Wüsten Welle gespielt - dem freien Radio für die Region Tübingen / Reutlingen.
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