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Ginge es nach den Behörden, hätte man die Verletzten einfach verbluten lassen

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Ginge es nach den Behörden, hätte man die Verletzten einfach verbluten lassen

Viel Unzufriedenheit hat sich in den letzten 12 Jahren der Regierung von Präsident Ortega und seiner Frau und Vizepräsidentin Rosario Murillo der Frente Sandinista (FSLN) in der nicaraguanischen Bevölkerung angestaut.

Seit dem 19. April ist die friedliche Protestbewegung brutaler Repression durch regierungstreue Truppen, Polizei und Militär ausgesetzt. Auch ausländische Truppen vermuten Betroffene unter den vermummten Paramilitärs. 304 Menschen wurden in den letzten drei Monaten ermordet, es gibt über 2000 Verletzte, Dutzende Menschen gelten als vermißt, hunderte Familien sind auf der Flucht.

Marlin Sierra von der Menschenrechtsorganisation CENIDH in Managua erzählt von der brutalen Repression der Bewegung, von Massenentlassungen, Regierungspropaganda, vom Generalstreik am 13. Juli, der das Land lahmlegte und von Versuchen, den Konflikt friedlich beizulegen.

Autor Autor: die meike
Radio Radio: RDL
Datum Datum: 03.08.2018
Länge Länge: 09:20 min.
Bitrate Bitrate: 128 kbit/s
Datum Auflösung: 44100 kHz
Creative Commons Lizenz

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