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Protest in München gegen neue Sammelabschiebung nach Afghanistan | Untergrund-Blättle

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Protest in München gegen neue Sammelabschiebung nach Afghanistan

Für gestern (Dienstag 3. Juli) war die mittlerweile 14. Sammelabschiebung aus Deutschland nach Afghanistan vorgesehen. Das Flugzeug mit den abgelehnten Asylbewerbern sollte noch am Abend vom Münchner Flughafen starten. Die Abschiebungspraxis hat sich wieder verschärft. Vor kurzem erklärte die Bundesregierung mit Verweis auf den neuen Lagebericht des Auswärtigen Amtes, dass Abschiebungen nach Afghanistan nun wieder uneingeschränkt möglichen seien. Zuvor waren nach Behördenangaben nur Kriminelle, sog. Gefährder und solche Flüchtlinge abgeschoben worden, die sich der Feststellung ihrer Identiät verweigerten. Die Einschätzung der Bundesregierung zur Lage in Afghanistan ist höchst fragwürdig. Die Situation dort bleibt weiterhin extrem instabil und gefährlich. Darüber berichet Stephan Dünnwald vom Bayerischen Flüchtlingsrat in einem Interview, das LORA München am Rand einer Protestaktion auf dem Münchner Flughafen aufgenommen hat. Ausserdem geht es in dem Interview um die aktuellen Abschottungsideen der deutschen Flüchtlingspolitik.

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Autor: Harald Will

Radio: LoraMuc Datum: 03.07.2018

Länge: 10:51 min. Bitrate: 128 kbit/s

Auflösung: Mono (44100 kHz)

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