UB-Logo Online MagazinUntergrund-Blättle

Zürich: Zerstörerischer Schweizer Finanzplatz | Untergrund-Blättle

6691

Gegen den fossilen Kapitalismus Zürich: Zerstörerischer Schweizer Finanzplatz

Wirtschaft

In der Schweiz sind einige der mächtigsten Banken der Welt beheimatet, die mit ausbeuterischen und neokolonialen Mitteln ihre Gewinne um jeden Preis maximieren.

Aktion von #endfossilfinance am Paradaplatz vor der Credit Suisse-Filiale in Zürich am 29. Oktober 2021.
Mehr Artikel
Mehr Artikel
Bild ansehen

Aktion von #endfossilfinance am Paradaplatz vor der Credit Suisse-Filiale in Zürich am 29. Oktober 2021. Foto: Nina (PD)

1. November 2021
2
0
2 min.
Drucken
Korrektur
Dafür investieren sie weltweit in Konzerne, die extrem umwelt- und klimaschädliche Projekte zur Förderung fossiler Brennstoffe betreiben. Bekannte Beispiele dafür sind die Geschäftsbeziehungen Schweizer Banken zu Unternehmen, welche für die Line 3 Pipeline (USA), die East African Crude Oil Pipeline (UGA), das Fracking in Vaeca Muerta (ARG) oder dem Braunkohletagebau Garzweiler (D) verantwortlich sind.

Durch die weltweite Finanzierung solcher Unternehmen untcrstützen Banken wie Credit Suisse und EBS Menschenrechtsverletzungen und tragen massgeblich zur Klimakatastrophe bei.

In Zürich und überall gegen den fossilen Kapitalismus

Vom 2.9. Oktober bis zum 6, November beteiligen sich Mensehen auf der ganzen Welt an über 50 koordinierten Protestaktionen gegen Finanzinstitute, die Kohle-, Öl- und Gaskonzerne finanzieren. Allein in Europa finden mindestens 11 Aktionen in mehreren der weltgrössten Finanzzentren statt - in London, Paris. Frankfurt, Berlin. Amsterdam und Zürich. Die europäischen Aktionen richten sich insbesondere gegen die Finanzierung des französischen Energiekonzerns Total, welcher für die East African Crude Oil Pipeline verantwortlich ist.

Credit Suisse und UBS haben von 2016 - 2020 über S 4 Milliarden in Total investiert.

Für einen radikalen Umbau des Finanzsektors

Mit den Protestaktionen fordern wir und Menschen auf der ganzen Welt Klimagerechtigkeit und stellen uns der kriminellen Förderung von Kohle, Öl und Gas entgegen, die die Lebensgrundlage von Millionen Menschen weltweit zerstört. Wir fordern einen sofortigen Stopp aller Finanzierungs-, Investitions- und Versicherungsleistungen von umweltschädigenden und menschenrechtsverletzenden Projekten und Unternehmen.

Es braucht einen radikalen Umbau des Finanzsekturs, der einer sozial gerechten und umweltverträglichen Gesellschaft dienen sollte, statt den Interessen von wenigen Grossaktionären.

#endfossilfinance

Mehr zum Thema...
Greenpeace-Aktion in der Credit Suisse Filiale in Basel, 8. Februar 2019.
Unser Geld nur für saubere EnergiePutzaktion bei Credit Suisse

11.02.2019

- Am Freitag haben Aktivistinnen und Aktivisten der Greenpeace-Regionalgruppe Basel die Filiale der Credit Suisse in Basel besucht.

mehr...
Die Aktion von Breakfree Suisse in einer Credit Suisse-Filiale im November 2018 in Genf.
Kritik an Roger FedererCredit Suisse: Klimaprozess gegen den Finanzplatz

13.01.2020

- Die Geschichte ging um die Welt, getragen von #RogerWakeUpNow: 12 junge Leute spielten in einer Filiale der Credit Suisse in Lausanne Tennis. Zu 21.600 Schweizer Franken verurteilt, zogen sie weiter vor Gericht.

mehr...
Aktion gegen Credit Suisse in Basel.
Wald in den Filialen von UBS und Credit SuisseKein Geld für Klimakiller RWE

21.09.2018

- Am 19. September brachten rund 20 Aktivist*innen einen regelrechten Wald in die Filialen der Banken UBS und Credit Suisse [...]

mehr...
Auftakt der Basler "Bankenprozesse" - Verfahren trotz UBS-Rückzug eröffnet

09.01.2021 - Im Sommer 2019 hatten mehrere Hundert Klimagerechtigkeitsaktivist*innen den Haupsitzt der UBS Bank in Basel sowie zeitgleich eine Credit Suisse Filiale in Zürich blockiert. Mit der Aktion wollten sie auf die klimaschädlichen Investitionen des Schweizer Finanzplatz aufmerksam machen und forderten den sofortigen Ausstieg der Banken aus Kohle-, Öl- und Gasprojekten.

Auftakt der Basler "Bankenprozesse" - Verfahren trotz UBS-Rückzug eröffnet

09.01.2021 - Im Sommer 2019 hatten mehrere Hundert Klimagerechtigkeitsaktivist*innen den Haupsitzt der UBS Bank in Basel sowie zeitgleich eine Credit Suisse Filiale in Zürich blockiert. Mit der Aktion wollten sie auf die klimaschädlichen Investitionen des Schweizer Finanzplatz aufmerksam machen und forderten den sofortigen Ausstieg der Banken aus Kohle-, Öl- und Gasprojekten.

Dossier: Fracking
Reclaim the Power
Propaganda
Crétin Suisse

Aktueller Termin in Frankfurt am Main

Entschuldigung des Globalen Nordens? Entschuldung des Globalen Südens für soziale Klimagerechtigkeit!

KlimaKneipe des KoalaKollektivs mit Debt for Climate . Auch online

Montag, 28. November 2022 - 19:00 Uhr

Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5, 60313 Frankfurt am Main

Event in Hannover

Bullshit Boy

Montag, 28. November 2022
- 21:00 -

Nordstadtbraut

Engelbosteler Damm

30167 Hannover

Mehr auf UB online...

Überschwemmungen in Pakistan, September 2022.
Vorheriger Artikel

Reparationen, Reparatur und das Leben nach der Klimakatastrophe

Decolonization Anyone?

Nächster Artikel

Die neoliberale Agenda des Konzern-Kapitalismus

Wird „Der Markt“ von heute durch Angebot und Nachfrage oder durch egozentrisch handelnde Weltkonzerne reguliert?

Untergrund-Blättle