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Kriegsprofiteurin UBS: 9 Jahre Revolution in Rojava | Untergrund-Blättle

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9 Jahre Revolution in Rojava Kriegsprofiteurin UBS

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Die UBS ist eines der wichtigsten Unternehmen, welche durch ihre Investitionen den türkischen Faschismus stützt.

UBS-Turm in Frankfurt am Main.
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Bild: UBS-Turm in Frankfurt am Main. / Dontworry (CC BY-SA 3.0 unported - cropped)

26. Juli 2021
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Seit 80 Tagen leistet die Guerilla der PKK einen starken und erfolgreichen Widerstand gegen das türkische Militär. Die kurdische Freiheitsbewegeung kämpft aber nicht nur gegen die zweit grösste Nato Armee der Welt. Zahlreiche Staaten und Firmen aus dem Westen pumpen Geld in den türkischen Faschismus und halten ihn am Leben. Sie tun dies aus geopolitischen und kapitalistischen Interessen.

So auch die Schweiz. Obwohl die Schweiz sich noch so gerne als neutral inszeniert, ist sie es nicht. Mit einem Handelsvolumen von 5,2 Milliarden Franken ist sie die acht wichtigste Handelspartnerin der Türkei.

Die UBS ist eines der wichtigsten Unternehmen, welche durch ihre Investitionen den türkischen Faschismus stützt. Die Bank steht stellvertretend für den westlichen Imperialismus und Kapitalismus. Sie investiert das Geld der Reichen in Projekte, die der Bevölkerung und dem Klima schaden: So investiert UBS in Überwachungstechnologien, mit denen in China Uiguren überwacht und in Lagern interniert werden, sie investiert in Waffenfirmen, Atom- und Kohlekraftwerke und Ölförderanlagen. Überall dort wo Profit gemacht werden kann wird investiert.

So auch in der Türkei. Beispielsweise investiert die Bank in Rüstungsfirmen wie den US-Waffenhersteller Lockheed Martin, der die türkische Armee mit F-35-Kampfjets beliefert.

Mit den Flugzeugen, welche von der UBS mitfinanziert werden, werden täglich Bomben auf kurdische Gebiete geworfen. Es sind diese Bomben, welche die Umwelt zerstören, Zivilist*innen und Kämpfer*innen töten und tausende Menschen zur Flucht treiben.

Um den Druck auf diese Banken zu erhöhen, braucht es mehr Organisierung und Massenmobilisierungen. Wir haben es mit einem mächtigen Gegner zu tun.

pm

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