Prolog: Die Machtelite
Die Kräfte gewöhnlicher Menschen sind durch die alltäglichen Welten begrenzt, in denen sie leben; doch selbst in diesen Abläufen von Arbeit, Familie und Nachbarschaft scheinen sie häufig von Kräften getrieben zu werden, die sie weder verstehen noch beherrschen können [...] Doch nicht alle Menschen sind in diesem Sinne gewöhnlich. Da die Mittel der Information und der Macht zentralisiert sind, gelangen einige Männer [...] in Positionen, von denen aus sie gleichsam auf die alltäglichen Welten gewöhnlicher Männer und Frauen herabblicken und durch ihre Entscheidungen diese Welten massgeblich beeinflussen können [...]Die Machtelite besteht aus Männern, deren Positionen es ihnen ermöglichen, die gewöhnlichen Lebensumstände gewöhnlicher Männer und Frauen zu überschreiten; sie sind in der Lage, Entscheidungen von weitreichender Bedeutung zu treffen. Denn sie stehen an der Spitze der grossen Hierarchien und Organisationen der modernen Gesellschaft. Sie beherrschen die grossen Konzerne. Sie lenken die Staatsmaschinerie und beanspruchen deren Vorrechte. Sie führen das Militär. Sie besetzen die strategischen Kommandoposten der Sozialstruktur, in denen heute die wirksamen Mittel der Macht, des Reichtums und des Ruhmes konzentriert sind, die sie geniessen. (C.Wright Mills, The Power Elite, 1956)[1]
Jeffrey Epstein - eine Entscheidung, ein Karriereziel
Recht früh schon in seinem Leben hat Jeffrey Epstein sich dazu entschieden, sich einen nicht gerade ungewöhnlichen Traum zu erfüllen: sehr schnell sehr reich zu werden; und dies buchstäblich mit allen Mitteln, koste es, was es wolle - was auch dringend geboten ist, im Gedränge um einen Platz an der Sonne in der vorherrschenden Gesellschaftsordnung. Der Weg dahin war somit für ihn vorgezeichnet: innerhalb der geltenden gesellschaftlichen Konkurrenz-Hierarchie aufzusteigen, um in den ehrenwerten Klub der Reichen und der Superreichen, im Klub der Wirtschaftselite aufgenommen zu werden; und in diesem Elite-Klub innerhalb der (US-) Machtelite sich behaupten und bewähren, um seinen Traum vom grossen Geld zu verwirklichen. Eine keineswegs fremd anmutende Entscheidung.Als ein mehr oder weniger gut bezahlter Mathematik- und Physiklehrer, als "gewöhnlicher Mensch" ein ganzes Leben lang durch die unausweichlichen "alltäglichen Welten" begrenzt seine Kräfte verschleissen und so sein Dasein fristen zu müssen, das kam für Epstein nicht in Frage. Mittels Arbeit ein ganzes Leben lang um Lohn ringen zu müssen, um davon leben und überleben zu können, dafür hat er nicht das Licht der Welt erblickt. In aller Klarheit definierte Epstein so sein Karriereziel: Im Klub der wirtschaftlichen Elite auf die alltäglichen, begrenzenden Welten "der gewöhnlichen Menschen" herabblicken, die gewöhnlichen Lebensumstände gewöhnlicher Männer und Frauen überschreiten und hinter sich lassen, um den in der wirtschaftlichen Elite, Abteilung reine Geld-und Finanzelite, versammelten Reichtum zu geniessen. Eine durchaus bekannte Überlegung. Dass sich mit einem verfügbaren Reichtum als Multimillionär oder Milliardär auch schier grenzenlose Perspektiven sozialer und persönlicher Macht samt Ruhm eröffnen, wissen von Kindheit an auch die ganz gewöhnlichen Menschen, wie sie den ihnen täglich aufgetischten Stories aus der Welt der Reichen und der Superreichen entnehmen. Diese Stories bebildern das Faktum, dass Reichtum in der abstrakten Form der Verfügung über ein genügendes Quantum Geld Zugriffsmacht und Verfügungshoheit über alles und jedes beinhaltet; auch über den oder die Anderen, da im Grunde alles käuflich ist.
Wie alle Anwärter auf Reichtum, Macht und Ruhm wusste auch Epstein: Um sich den Traum von Reichtum zu erfüllen und das angestrebte Karriereziel zu erreichen, ist zuallererst und überhaupt der unumstössliche, der sehr aktive und vor allem sichtbare Wille verlangt, dass der Aspirant auf Mitgliedschaft in der wirtschaftlichen Elite der Reichen und der Superreichen auf sich aufmerksam macht. Und zwar so auf sich aufmerksam macht, dass er in dieser Abteilung innerhalb der herrschenden Machtelite sich einen guten, einen respektablen Ruf verschafft.
Einen Ruf des Inhaltes, dass der Aspirant auf Reichtum in der Kosten-Nutzen-Rechnung der Mitglieder im Klub der wirtschaftlichen Elite als anerkannter, kompetenter Fachmann zirkuliert; und zwar als Fachmann in der sehr speziellen Wallstreet-Abteilung Investment und Vermögensverwaltung. Denn: "Reich werden [...] In der Tat ist Investmentbanker einer der wenigen Berufe, in denen man stinkreich werden kann." (Karrieresprung - Jobprofil: Investmentbanker)[2] Stinkreich werden in der Sphäre des Geld heckenden Geldes, in der verlockenden Sphäre des Geldes, das sich wie durch ein Wunder anscheinend wie von selbst vermehrt.
Darum ging es also Epstein: Als ein nicht mehr zu übergehender Fachmann in Sachen Investment- und Vermögensverwaltung sich hervortun, dessen Rat die Hohen Damen und Herren des Klubs gerne einholen, da sie sich in vielerlei Hinsicht einen beachtlichen Gewinn von diesem mehr und mehr herausragenden, ruhmreichen Fachmann versprechen.
Dass für Epsteins Rechtsanspruch als Anwärter auf Reichtum, Macht und Einfluss in seiner Karriereplanung eine Laufbahn als politischer Entscheidungs- und Verantwortungsträger, eine politische Karriere als Parlamentarier oder sonstiger politischer Funktionsträger nicht in Frage kam, ist nachvollziehbar: als Mitinhaber eines strategischen Kommandopostens innerhalb der politischen Klasse in der nationalen Machtelite zu fungieren; womöglich sogar als Parlamentarier oder Minister über Krieg und Frieden, über Leben und Tod von Zig- oder Hundertausenden gewöhnlicher Menschen verfügen, dieser Weg zum Millionärs- und Milliardärs-Reichtum erschien ihm viel zu umständlich und wenig ertragreich. Und insbesondere aber viel zu sehr im Rampenlicht der Öffentlichkeit exponiert: Denn sowohl seine Entscheidung, Reichtum so schnell als möglich und mit allen nur erdenklichen, auch nicht legalen Mitteln zu erlangen; vor allem aber seinen zwar recht absonderlichen, wiederum aber auch gar nicht so ungewöhnlichen intimsten Neigungen und Interessen nachzugehen, sind unter solchen Gegebenheiten kaum oder nur unter grosser persönlicher und Karriere-Selbstgefährdung zu verwirklichen. Angesichts dessen, legte Epstein sich mit Akteuren seines Vertrauens besondere Schlüssel zum Erfolg zurecht, unter anderem: "There has to be a Berlin/Chinese wall.." (Epstein Files, Feb 3, 2009)[3]
Solches war auch dringend nötig zur Absicherung seiner Geschäftstätigkeiten, die er im Interesse seines Karriereziels und Karriereerfolgs im Lauf der Jahre und Jahrzehnte so konsequent entwickelte und weiter entwickelte.
Schlüssel zum Erfolg
So hatte Epstein dies zu tun: zuallererst seine Herkunft aus den lebenslänglich begrenzenden, gewöhnlichen Lebensumständen gewöhnlicher Menschen hinter sich zu lassen, um Zugang zu den erlauchten Kreisen der Reichtums- und Machtelite zu gewinnen. Denn, wie ein Kenner der Szene ihm vermittelt: „Das Einzige, was dich in der New Yorker Gesellschaft verstossen lässt, ist Armut.“ (BBC, Why the rich and powerful couldn't say no to Epstein, 29 November 2025)[4] In eins mit dem Projekt, den Armuts-Makel praktisch zu beseitigen ergeht die Notwendigkeit, im Wettlauf um einen Platz an der Sonne in der herrschenden gesellschaftlichen Konkurrenz-Hierarchie, die positive Selbstdarstellung der eigenen Persönlichkeit und des eigenen Tuns zu pflegen, um sich innerhalb der nationalen Machtelite, vorzüglich Wallstreet-Abteilung Investment und Vermögensverwaltung, einen respektablen Namen zu machen. Wie für alle Bewerber um Reichtum, Macht und Einfluss, so auch für Epstein ein Schlüssel zum Karriere-Erfolg in der Sphäre des Geld heckenden Geldes, Die seit Jahr und Tag reihum gereichte öffentliche, Rätsel aufwerfende Frage: "Wie kam Jeffrey Epstein - ein Studienabbrecher, der zunächst Mathematik und Physik unterrichtete - zu seinem riesigen Vermögen?" (DW, Woher kam Jeffrey Epsteins Reichtum? 19.02.2026)[5] Das ist eben kein so grosses Rätsel: Wie alle seine Investment- und Vermögensverwalter-Konkurrenten hatte er seine Geschäftstätigkeit so auszuüben, damit auch er baldigst "stinkreich" wie viele seiner Konkurrenten in dieser Sphäre werden konnte. War doch gerade seine akademische Ausbildung zum Mathematik- und Physiklehrer nebst seiner unbedingten Entschlossenheit, in und mittels der feinen Gesellschaft zu Reichtum und Macht zu gelangen, sein zweiter Schlüssel zum Karriere-Erfolg.Sich auch in den komplexesten Zahlen- und Abrechnungssystemen in der Welt der Banken-, Finanz-, Investment-, Vermögensverwaltungs- und Gewinnperspektiven und Gewinn- Spekulationen zu bewegen, das hat die Mehrzahl der gewöhnlichen Menschen nicht lernen können, da sie absehbar im Laufe der schulischen und sonstigen Ausbildungskonkurrenz auf der Strecke blieben. Weshalb diese Menschengattung lebenslänglich dazu verurteilt ist zu sehen, wie sie innerhalb ihrer sie allseits begrenzenden, alltäglichen Welten mit körperlicher Arbeit Reichtum schafft, den sie nicht geniessen kann: der ist in anderen Händen, in den Händen der Wirtschafts- und Reichtumselite aufgehäuft und versammelt. Weshalb die Menschengattung der körperlich Arbeitenden auch Klasse der Arbeiter heisst, womit die Lebensweise und Charakteristik dieser gesellschaftlichen Klasse grundlegend schon gekennzeichnet ist.
Als Drittes hatte Epstein also das zu tun: Seine mathematischen Kenntnisse im Inneren der Machtelite, Abteilung Reichtumselite samt ihres hochadeligen, akademisch-wissenschaftlich ausgebildeten und sonstigen sich hervortuenden, repräsentativen Anhangs praktisch ins Werk zu setzen, um in einschlägigen Unternehmen auf dem Parkett der Wallstreet die nötigen Erfahrungen zu sammeln: Zum Einen, um seine erlernten mathematischen Kenntnisse in dieser Sphäre des Geld heckenden Geldes, in der verlockenden Sphäre des Geldes, das sich wie durch ein Wunder anscheinend wie von selbst vermehrt unter Beweis zu stellen, um sich von allen anderen Konkurrenten um ganz viel Reichtum hervorzuheben. Zum anderen, um die Seiten zu wechseln von einem letztlich doch nur Angestelltendasein hin zum selbstständigen, unabhängigen Investmentberater, Finanzjongleur und Vermögensverwalter. Ein wohlvertrautes Vorhaben.
So machte sich Epstein daran, seinen Armuts-Makel praktisch zu beseitigen; sich mit seiner mathematischen Kennerschaft als allen anderen Konkurrenten haushoch überlegen zu erweisen; damit beweisen, dass mit ihm zu rechnen sich allemal lohnt in der Kosten-Nutzen-Rechnung aller in der Machtelite Tätigen, vorzugsweise innerhalb der Wirtschafts- und Reichtumselite; und dieses ganze Unternehmen bekräftigt durch den für Alle weithin sichtbaren Willen, alles zu tun, um sehr schnell sehr reich zu werden: zum eigenen Nutzen und damit zum Nutzen aller. Was zwar nicht immer, aber im Prinzip schon aufgehen muss.
Diesen Beweis anzutreten ist Epstein rundum gelungen, wie es einer seiner milliardenschweren, für Epsteins Karriere massgeblich entscheidenden Gönner über Epstein formuliert: „Er verarbeitet und entschlüsselt Informationen sehr schnell, was ich grossartig finde, weil wir dadurch kürzere Besprechungen haben.“ (Leslie Wexner, zit. nach Vanity Fair, The Talented Mr. Epstein)[6] Diesem Urteil sollen sich alle nur irgendwie erreichbaren massgebliche Akteure allüberall anschliessen. Die Idee eines alle Anderen übertreffenden, einmaligen Netzwerkes war damit geboren: Das Epstein-Netzwerk.
Es näher zu betrachten ist ähnlich eine "Reise in das Reich der Camorra" (Roberto Saviano, Gomorrha)[7]. Denn dieser Investmentberater und Vermögensverwalter versorgte mittels seines Netzwerkes und seiner Jahrzehnte währenden Bankentätigkeit und Vermögensverwaltung seine Kundschaft darüber hinaus mit einem ebenfalls über Jahrzehnte währenden Produkt ganz besonderer Art. Einem vertraulichem Produkt, das in jedem Fall einen "Berlin/Chinese Wall" benötigt. Auch dieses Produkt war ein nicht zu unterschätzender Schlüssel zum geschäftlichen Erfolg des Epstein Unternehmens. So hatte Epstein nur noch einen letzten Schlüssel zum Karriere-Erfolg sich anzueignen: das oberste sittlich-moralische Gebot, den kategorischen Imperativ der Welt der Wallstreet, der Welt der Investmentberatung und Vermögensverwaltung, der Welt der Banken- und Finanzgeschäfte musste er verinnerlichen. Nämlich, Geld ist nur dazu da, um sich als abstrakter, als rein quantitativer Reichtum, der sich wie von selbst vermehrt, zu vermehren. Diese ethisch-sittliche Maxime hat Epstein umstandslos sich zu eigen gemacht, entsprach sie doch ganz nahtlos seinem eigenen Selbstbild, Selbstbewusstein und Karriereziel.
Im Inneren des (imperialistischen..) Netzwerks und seiner Kundschaft
Um seine Überlegenheit gegenüber allen denkbaren Konkurrenten Seinesgleichen über Jahre und Jahrzehnte hinweg unumkehrbar, uneinholbar zu machen, wollte Epstein auch in Sachen Konkurrenz um strategische, gewinnbringende, massgeblich relevante Partnerschaften, um berechnende, herzliche, nicht zuletzt auch kumpanenhafte Freundlichkeiten und Freundschaften einmalig sein und sich als der Gerissenste und Fähigste erweisen. Zwar basierte auch Epsteins Netzwerk wie die bereits etablierten Netzwerke seiner Konkurrenten auf der Grundlage der wechselseitigen Gewinn- und Kosten-Nutzen-Rechung aller Beteiligten.Sein Netzwerk aber sollte das der Konkurrenten in Allem übertreffen. Dementsprechend knüpfte Epstein sein nationales, transatlantisches und globales Netzwerk nach dem Kriterium, solche Partner für sein Netzwerk zu gewinnen und in sein Netzwerk zu integrieren, zu denen die Konkurrenten keinen, noch keinen oder nur unzureichenden Zugang hatten. Ihm ging es darum, alles, aber auch alles, was ganz unzweifelhaft im Inneren der entsprechenden Macht- und Reichtumseliten garantiert Rang und Namen hat unter Einsatz seiner Karriere-Schlüssel zum Erfolg für sich zu gewinnen.
Dieses Projekt umfasste, wie inzwischen allgemein bekannt, ranghöchste politischen Entscheidungs- und Verantwortungsträger (vgl. dazu: "The Epstein List: All the names revealed");[8] massgebliche Industriekapitäne aus der kapitalistischen Realwirtschaft und ihren erfolgreichen ökonomischen Global Playern; aus der Wirtschafts-, Banken- und Finanzelite: Finanzmagnaten, Investoren, (Gross-) Banken, Tech- und Multi-Milliardäre; anerkannte, renommierte, wissenschaftlich-universitäre Hochschul-Grössen; desgleichen standesgemässe Rechtsanwälte; in dem Ganzen miteingeschlossen Medien sowie sonstige adelige und künstlerisch-kulturelle Elitenanhängsel.
Das Epstein-Netzwerk: Zwar für sich genommen ein eigenes Netzwerk; andererseits völlig integriert und aufgegangen in die real existierende "Macht- und Wirtschaftselite" der politökonomischen Konkurrenzhierarchie mit dem Staat und seinen "politischen Entscheidungs- und Verantwortungsträgern" als dem entscheidenden Subjekt, in dem "die Mittel der Information und der Macht zentralisiert sind." (C.Wright Mills)
Um die Bande mit den massgeblichen Akteuren der Macht- und Wirtschaftselite zu knüpfen und praktisch zu beweisen, dass er der allen Anderen Überlegene in Sachen Reichtum, Investment, Reichtumsverwaltung, Gewinn und Gewinnspekulationen an der Wallstreet ist, tritt Epstein, angeregt durch die Topmanager der US-amerikanische Investmentbank Bear Stearns, mit seinem mathematischen Fachwissen bewaffnet bei Bear Stearns an. "Im März 2008 war The Bear Stearns Companies, Inc. (Bear Stearns) mit einer ausgewiesenen konsolidierten Bilanzsumme von fast 400 Milliarden US-Dollar eines der grössten Wertpapierunternehmen des Landes. Bear Stearns war in einer Vielzahl von Bereichen tätig, darunter Investmentbanking, Wertpapier- und Derivatehandel und -clearing, Maklerdienstleistungen sowie die Vergabe und Verbriefung von gewerblichen und privaten Hypothekendarlehen." (FED, Bear Stearns, JPMorgan Chase, December 1, 2010)[9]
Dort profilierte er sich, machte sich von 1976–1981 einen Namen dort, verliess und musste Bear Stearns wegen gewisser Unregelmässigkeiten verlassen, wurde aber von Bear Stearns wieder als Kunde und Investment-Berater wieder aufgenommen mit dem Ergebnis:
"Die Verbindungen und Referenzen, die er sich in der Firma erworben hatte, sollten sich als unverzichtbar erweisen, als er versuchte, Kunden und finanzielle Opfer anzulocken. Indem Bear Stearns Epstein eine zweite Chance gab, ebnete das Unternehmen ihm den Weg für eine Zukunft, die alles übertraf, was möglich gewesen wäre, wenn er bei der Firma geblieben wäre."[10]
Bear Stearns zu verlassen, um nie wieder nur ein Angestellter zu sein, das entsprach auch ganz Epsteins Lebensmotto: "Ich möchte nicht für jemand anderen arbeiten. Ich möchte für mich arbeiten." (Jeffrey Epstein)[11] So beschloss er, ein eigenes, erstes lukratives Wallstreet-Unternehmen auf die Beine zu stellen: "1982 gründete er seine eigene Firma – J Epstein and Co. Das Unternehmen verwaltete Vermögenswerte von Kunden im Wert von über 1 Mrd. US-Dollar (800 Mio. Pfund) und war ein sofortiger Erfolg." (Who was Jeffrey Epstein? BBC, 2 February 2026)[12]



