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Farbanschlag gegen Ledergeber | Untergrund-Blättle

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Politik

Wir haben in der Nacht auf den 7. Juli das Haus von Stadtpräsident Elmar Ledergerber mit Farbe verschönert Farbe gegen den Stadtpräsidenten in Zürich

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Dies ist eine Antwort auf die massive Polizeipräsenz während der Euro sowie am 1. Mai. Ledergerber und seine SP wollten damit seinen Finanzplatz Zürich als sicheren Ort darstellen.

Elmar Ledergerber, Stadtspräsident der Stadt Zürich von 2002 bis 2008.
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Bild: Elmar Ledergerber, Stadtspräsident der Stadt Zürich von 2002 bis 2008. / Stadt Zürich (CC BY-SA 2.5)

9. Juli 2008

09. 07. 2008

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Die Euro 2008 war ein Anlass, bei welchem ein paar privilegierte Bonzen profitierten, während die Bewohnerinnen und Bewohner von Zürich die immensen Ausgaben / Verluste via Steuern zu bezahlen haben. Im Vorfeld der Euro wurden die Kosten genau so geschönt, wie während der Euro die Zahlen der Gäste in den Fanzonen.

Um jeden Preis und mit allen Mitteln will Ledergerber das Bild des sicheren und stabilen Finanzplatzes Zürich pflegen.

Es soll Kapitalisten aus der ganzen Welt versichert werden, dass ihr Geld in Zürich ungefährdete und profitabel angelegt werden kann.

Seine Strategie setzt er um, durch massive Steuervergünstigungen und zahlreiches weiteres Entgegenkommen gegenüber den Bonzen.

So wurde z.B. während der Euro 08 ein öffentlicher Raum der UEFA zur Verfügung gestellt, indem die UEFA bestimmen durfte, wie ein Fussballfan aufzutreten hat: Sponsorenkonform und konsumbereit sollten sie die Public Viewing und Fanzonen bevölkern.

Auch in der Arbeitswelt hatte die Euro ihre Spuren hinterlassen. Viele mussten während der Euro Überstunden und Sonntagsarbeit leisten, um den Profit einiger weniger möglichst zu maximieren.

In diesem Politzirkus spielt der Repressionsapparat eine essenzielle Rolle. Ein gigantisches Bullen- und Militäraufgebot, Verschärfungen in den Gesetzgebungen und ein massiver Ausbau der Überwachungstechnologie sind Ausdrücke davon. Ob Bullenpatrouillien an jeder Strassenecke oder Dronen in der Luft, überall sind unsere "Freunde und Helfer" präsent.

Im Rahmen der Euro 08 fand eine massive Umstrukturierung des gesamten Repressionsapparates in der Schweiz statt. Nationale Koordination durch die Geheimdienste, einbinden von ausländischen Bullen, modernere Wasserwerfer und vieles mehr.

Die Euro 08 war eine ideale Plattform, für Gesetzesverschärfungen aller Art. Diese Verschärfungen betreffen natürlich nicht nur die sogenannten "Hooligans" sondern auch alle oppositionellen, linken Kräfte, ohne zeitliche Begrenzung.

Dass in Zürich diese Politik gerade durch die SP vorangetrieben wird, verwundert kaum. Diese Partei hat in der letzten Zeit eine massive Rechtsentwicklung vollzogen. Konnte man die Sozialdemokraten früher noch als Reformisten abtun, so fahren sie heute einen rechtspopulistischen Kurs, welcher sich nur noch marginal von der Politik einer reaktionären SVP unterscheidet. (Mehr Bullen, mehr Überwachung, Kinderknäste usw.)

Leisten wir Widerstand gegen dieses Menschenverachtende System!
Gegen Repression und Bullenterror an Anlässen wie der Euro 08 und dem 1. Mai!

7.7.2008

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Der Worker’s Club geht in die nächste Runde!

Lohnarbeit nervt: Schlechte Bezahlung, miese Arbeitsbedingungen und Vereinzelung sind leider immer noch Alltag.

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