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Lüneburger Holz: Waldbesetzung gegen die A39 bleibt standhaft

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Verhindern einer Autobahn für Rheinmetall und VW Lüner Holz: Waldbesetzung gegen die A39 bleibt standhaft

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Politik

Die Waldbesetzung der Gruppe Flederhörnchen gegen den Bau der A39 in Lüneburg ist gut ins neue Jahr gerutscht.

Waldbesetzung im Lüneburger Wald, 3. Januar 2026.
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Waldbesetzung im Lüneburger Wald, 3. Januar 2026. Foto: zVg

Datum 9. Januar 2026
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Die Polizei hat am 21. Dezember 2025 ohne Nennung von einer Rechtsgrundlage und mit Unterstützung von AGL und Feuerwehr versucht den weiteren Protest unmöglich zu machen. Sie zerstörte Material und (winterfeste) Infrastruktur und nahm ohne Angabe von Gründen Kletterausrüstung mit.

Die Flederhörnchen sind, dank der Unterstützung aus der örtlichen Bevölkerung, dennoch gut durchgekommen. Trotz der täglichen Besuche der Polizei und und trotz ihrer Schikanen. Der fragwürdige Einsatz vom 21.12.25 hat einen Nachspiel in der kommunalen Politik. Er ist Gegenstand einer aktuellen Anfrage von “Die Linke” an die Stadtverwaltung.

"Auch heute steht viel an: vom Verhindern einer Autobahn für Rheinmetall und VW, über den Schutz dieses Waldes, bis zum Aufbauen von Utopien!” ist im Info-Ticker am 7. Januar zu lesen. Die Flederhörnchen sind gekommen um zu bleiben. Auch zum Schutz von Fledermäusen, Eichhörnchen und weiteren Tieren.
"Wir bedanken uns herzlich für die Unterstützung aus der Bevölkerung. Die zahlreichen Sachspenden helfen bei den eisigen Temperaturen sehr!"
Am Sonntag den 4.1.2026 trafen sich Flederhörnchen und solidarische Menschen bei Kaffee und Kuchen im Wald und konnten die Schönheit des Waldes mit dem Schnee geniessen.

Aktionsgruppe Flederhörnchen