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Fahrradfahrer*innen protestierten in Lüneburg auf der geplanten A39 für eine Mobilitätswende | Untergrund-Blättle

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Politik

Kein Bau neuer Autobahnen Fahrradfahrer*innen protestierten in Lüneburg auf der geplanten A39 für eine Mobilitätswende

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Insgesamt nahmen rund 250 Lüneburger*innen bei gutem Wetter an der Demonstration gegen den Bau der A39 und für eine sozial-ökologische Verkehrswende teil.

Fahrraddemo in Lüneburg auf der geplanten A39.
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Bild: Fahrraddemo in Lüneburg auf der geplanten A39. / zVg

11. Oktober 2021
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"Deutschlandweit ist der Neubau von 850 Autobahnkilometern bis 2030 geplant, obwohl eigentlich allen klar ist, dass es in Zukunft andere Formen der Mobilität braucht. Ein Umdenken in der Verkehrspolitik ist dringend erforderlich und deshalb fordern wir ein sofortiges Autobahn- und Strassenbaumoratorium. ", so Theresa Berghof vom Klimakollektiv.

"Mit unserem Strassenfest auf der Ostumgehung haben wir gezeigt, dass Menschen, Fahrräder und Musik selbst einen so trostlosen Ort wie die Ostumgehung mit Leben füllen können. Damit wollen wir ein Zeichen für eine lebendigere Zukunft, ohne tristen motorisierten Individualverkehr setzen.“

Anlass der Fahrraddemonstration war das bundesweite Aktionswochenende für eine sozial- ökologische Mobilitätswende vom 8.-10. Oktober. Unter dem Motto 'MobilitätswendeJetzt!' faden an dem Wochenende zahlreiche Aktionen gegen den Neubau von Autobahnen und anderen Strassenbauprojekten statt. Die Organisator*innen betonen, dass der Bau neuer Autobahnen nicht mit Klimagerechtigkeit vereinbar ist, da jede neue Autobahn das Verkehrsaufkommen erhöht und höhere CO2 Emissionen verursacht.

Gesprochen haben Jonas Korn vom Klimakollektiv, die Dachverbandssprecherin der Bürger:inneninitiative 'Keine! A39' Annette Niemann, die Aktivistin Cécile Lecomte, Gaby Parnow-Kloth und Frank Kracht für die BI Lüne-Moorfeld, Bernhard Stilke für den BUND und Mario Peine für das Bündnis Verkehrswende Elbe-Altmark.

Startpunkt war der Bahnhofsvorplatz, dann ging es über Bardowicker Strasse, Lüner Strasse, Lünertorstrasse, Bleckeder Landstrasse auf Ostumgehung Richtung Norden bis zur Anschlussstelle Lüneburg Nord. Dort fand eine 1-stündige Zwischenkundgebung à la 'Strassenfest' statt.

Nach der Zwischenkundgebung ging es auf der Ostumgehung wieder zurück Richtung Süden bis Erbsdorfer Landstrasse und von da aus über Meisterweg, Rabensteinstrasse, Henningstrasse, Bleckeder Landstrssae, Lünertorstrasse, Lüner Strasse und Bardowicker Strasse zurück zum Marktplatz, wo die Demonstration aufgelöst wird.

Die zahlreichen Ordner*innen achteten darauf, dass sich durchgehend an Sicherheits- und Hygieneauflagen gehalten wurde.

pm

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