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Kontexte und Manifestationen des Campismus am Fallbeispiel Iran

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Kontexte und Manifestationen des Campismus am Fallbeispiel Iran Über die „revolutionäre Solidarität“ mit den Tätern eines Massakers

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Politik

Der Anstoss für diesen Text ist die Stellungnahme einer deutschen kommunistischen Organisation[1] zum Massenaufstand vom Januar 2026 im Iran.

Demonstrationen am 19. Januar 2026 in der iranischen Stadt Neyshabur.
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Demonstrationen am 19. Januar 2026 in der iranischen Stadt Neyshabur. Foto: ماشین باز (PD)

Datum 5. Februar 2026
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In einem kürzlich veröffentlichten Artikel erklärte die Gruppe ihre Solidarität mit dem iranischen Regime – ein Schritt, der für diejenigen, die mit der iranischen politischen Landschaft vertraut sind, zutiefst schmerzhaft ist. Eine solche Erklärung ist besonders empörend, da sie von einer Instanz kommt, die ihre Legitimität aus revolutionären und kommunistischen Ambitionen ableitet, während gleichzeitig Tausende während dieser Proteste brutal ermordet wurden und die Maschinerie des Todes in den berüchtigten Gefängnissen des Landes weiterläuft.

Da es sich bei der fraglichen Gruppe um eine unbedeutende Abspaltung der „Organisation für den Wiederaufbau der Kommunistischen Partei Deutschlands“ handelt, die nur über vernachlässigbaren soziopolitischen Einfluss verfügt, hätte die Auseinandersetzung mit ihrer Position im Vergleich zu dringlicheren Anliegen normalerweise eine geringe Priorität. Dennoch ruht die von dieser Organisation eingenommene Haltung auf einem Fundament – dem „Campismus“ –, das in der globalen linken Sphäre alles andere als marginal ist. Vielmehr stellt es eine tiefe und schmerzhafte Bruchlinie dar; eine, die während des Arabischen Frühlings durch eine erneuerte Formulierung reaktiviert wurde und deren schädliche Auswirkungen sich seither intensiviert haben.

Daher ist die Erklärung der „revolutionären Solidarität“ mit einem Regime, das seine eigenen Rekorde an Grausamkeit einmal mehr übertroffen hat, zwar Grund genug für eine Kritik, doch liegt das Hauptaugenmerk dieses Essays nicht auf dem Verhalten dieser spezifischen Gruppe. Stattdessen zielt er auf den breiteren ideologischen Rahmen ab, der solche Organisationen/Strömungen in eine derartige politische Dekadenz führen. Vor diesem Hintergrund widmet sich dieser Beitrag primär der Untersuchung der Ursprünge und Funktionen des Campismus am Fallbeispiel Iran und bietet eine Analyse seiner Manifestationen innerhalb der dortigen politischen Sphäre.

Campismus: Aufbruch vom Widerspruch, Absturz in die Verkommenheit

Es ist (hoffentlich) unnötig, eine erschöpfende Argumentation vorzulegen, um die moralische Schändlichkeit einer solchen Haltung zu demonstrieren. Im Herrschaftsbereich der Autokratie der Islamischen Republik hat ein systematisches staatliches Töten stattgefunden, das in der Geschichte zeitgenössischer Autokratien nahezu beispiellos ist (selbst wenn man die völkermörderischen Handlungen des kolonialen israelischen Staates in Gaza beiseitelässt). Selbst wenn man den iranischen Staat aus welchen Gründen auch immer (?!) für „progressiv“ hält oder die Millionen protestierenden Massen als politisch reaktionär, als „Mittelschicht“ oder als blosse Marionetten ausländischer Mächte betrachtet, verletzt die Rechtfertigung dieses Massakers – ein eindeutiger Fall von „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ – jeden moralischen Standard.
Im Gegensatz dazu hätten politische Strömungen, die an einem solchen Weltbild festhalten, unter Beibehaltung ihrer weitergehenden politischen Überzeugungen diese spezifische Gräueltat aus der Menge der Handlungen des Regimes – Handlungen, die sie vielleicht für verteidigenswert halten – ausklammern und sich zumindest einer Rechtfertigung enthalten können. Zu diesem Punkt lässt sich kaum mehr sagen, zumal einige zeitgenössische Marxisten und Kommunisten jedes „moralische“ Argument entweder als bürgerliche Kategorie oder als sentimentale Ablenkung abtun.

Wenden wir uns daher der politischen Dimension dieser Position zu. Die politische Dekadenz der oben genannten Haltung wird am deutlichsten, wenn sie unter dem Deckmantel der Loyalität gegenüber den Interessen des Weltproletariats und den Idealen des Kommunismus eingenommen wird. In Wirklichkeit waren die wahren Katalysatoren des jüngsten Massenaufstands im Iran eine unerträgliche, chronische Existenzkrise (das Bedürfnis nach Brot) und die langjährige Dominanz von Autokratie und politischer Unterdrückung (das Bedürfnis nach Freiheit).

Darüber hinaus waren viele der Tausenden, die während dieser Strassenproteste getötet wurden, nach jeder Definition Teil des verzweifelten Proletariats im Iran. Die Tatsache, dass die meisten von ihnen – aufgrund des Drucks anhaltender wirtschaftlicher Not und der Unterdrückung politischer Freiheiten und Arbeiterorganisationen – wahrscheinlich nie die Gelegenheit hatten, sich mit linker Literatur oder dem „ABC des Sozialismus“ vertraut zu machen, ändert nichts an dieser Realität.

Angesichts dieser Fakten ist zu erwarten, dass die Missachtung solcher Realitäten und die Begehung eines so tiefgreifenden analytischen und politischen Fehlers tiefe Wurzeln haben müssen. Folglich mag es unglaublich erscheinen, dass diese „Tiefgründigkeit“ nichts anderes ist als eine spezifische analytische Einschätzung der globalen Machtverhältnisse: die Vorstellung, dass das iranische Regime tatsächlich im Gegensatz zum westlichen Imperialismus (und zum israelischen Zionismus) steht. Mit anderen Worten: Das theoretische Fundament und die politische Motivation hinter dieser erschütternden Position entspringen der Perspektive, die heute als Campismus bekannt ist.

Dieser Ansatz ist natürlich keineswegs neu; vielmehr bleibt er trotz seiner wechselnden historischen Bezeichnungen ein politisches Erbe des Kalten Krieges. Befreit von seiner theoretischen Rhetorik ruht er auf einfachen Säulen: der Aufteilung der Welt in Lager von Gut und Böse (West und Ost), gefolgt von der Ausrichtung der eigenen politischen Standpunkte und Interventionen nach einem Kompass, der immer auf das „gute“ Lager (den Osten) zeigt. Kräfte und Organisationen, die auf zeitgenössische globale Entwicklungen durch die Brille des Campismus reagieren, kleiden ihre dekadente Politik primär in die Sprache des sozialistischen und antiimperialistischen Kampfes. Doch die aus diesem „Pseudo-Antiimperialismus“ resultierende Politik hat dem Weltproletariat und der antikapitalistischen Bewegung bis heute irreparablen Schaden zugefügt. Letztlich hat ihr langjähriger Ansatz die Bedeutung des Imperialismus erheblich verzerrt und dadurch die strategische Bedeutung des antiimperialistischen Kampfes – bis hin zur politischen Banalität – innerhalb des historischen Prozesses der sozialistischen Rekonstruktion gemindert.

Aus dieser Perspektive bleibt der Begriff „Antiimperialismus der Idioten“ – geprägt von der syrischen Aktivistin Leila Al-Shami[2] als Reaktion auf die unerschütterliche Unterstützung, die dieser Ansatz dem Assad-Regime entgegenbrachte – die passendste Bezeichnung. Der durch diesen Ansatz angerichtete Schaden beschränkt sich nicht auf die Völker und Bewegungen des „Globalen Südens“; seine Spuren sind sogar innerhalb des historisch-politischen Kontexts Deutschlands deutlich sichtbar.
Genau wie die dekadente antideutsche Ideologie seit den 1990er Jahren die deutsche radikale Linke und das Potenzial für internationalistische Politik schmerzhaft fragmentiert und geschwächt hat, hat der campistische Ansatz – der vorgibt, den Antideutschen unter dem Deckmantel des Antiimperialismus entgegenzuwirken – genau diesen Prozess befeuert. Seine internen Widersprüche erzeugen eine solche Karikatur von Antiimperialismus und revolutionärem Sozialismus, dass er in der Praxis lediglich die konterrevolutionären Verzerrungen seines vermeintlichen Feindes verstärkt und dadurch die vorherrschenden antikommunistischen Tabus in Deutschland festigt.

Während sich die betreffende kommunistische Organisation und ähnliche Strömungen hinter dem Ideal der proletarischen Weltrevolution verstecken; oder genauer gesagt, aus diesem Namen einen exklusiven Tempel (einen heiligen Käfig) errichtet haben, bestand die tatsächliche Funktion der campistischen Ideologie auf globaler Ebene in der systematischen Zerstörung der Fähigkeit der revolutionären Linken zur internationalistischen Solidarität. Dies wird erreicht, indem der Schwerpunkt des Kampfes vom täglichen Widerstand des Proletariats auf die geopolitischen Konflikte zwischen Staaten verlagert wird. Dies geschieht ungeachtet der Tatsache, dass die Förderung eines Internationalismus von unten – des Internationalismus der Unterdrückten – der einzige gangbare Weg zur Bekämpfung des Imperialismus ist. In dieser Konstellation sind die staatlichen Eliten beider imperialistischen Lager die einzigen Parteien, die Grund zur Zufriedenheit haben.

Spuren des Campismus in der politischen Sphäre und im historischen Gedächtnis der iranischen Gesellschaft

Es ist allgemein bekannt, dass linke und antikapitalistische Kräfte aufgrund einer Häufung historischer Umstände seit Jahrzehnten eine stark geschwächte politische Position einnehmen. Obwohl die krisenhaften objektiven Bedingungen des Kapitalismus und die Eskalation weit verbreiteter Armut in vielen Gesellschaften eine linke Kritik und politische Antwort erfordern, bleiben der linke Diskurs und seine Befürworter marginalisiert. Folglich verfügen sie über nur geringe Ressourcen für politische Mobilisierung, Organisierung und Intervention in Klassenkämpfe.

Makrohistorische Faktoren haben natürlich zu dieser paradoxen Situation beigetragen – allen voran die übergreifenden Auswirkungen des Neoliberalismus, die von der Zerschlagung linker und gewerkschaftlicher Organisationen bis hin zur Förderung von „Links-Phobie“ und individualistischen, marktgetriebenen Idealen reichen. Doch unter diesen historischen Faktoren befindet sich auch das unauslöschliche Mal, das die tödlichen Folgen der Bindung früherer kommunistischer Parteien an die strategischen Interessen der Sowjetunion hinterlassen haben.

In der iranischen Geschichte dient das Verhalten der Tudeh-Partei während der Revolution von 1979 – und in der Folge ab Mai 1980 der „Mehrheits“-Flügel der Organisation der Volksfedajin-Guerilla Iran – als primäres Beispiel für dieses Phänomen. Der dekadente und destruktive politische Kurs dieser Parteien an jenem kritischen Wendepunkt versetzte der politischen und organisatorischen Kapazität der revolutionären Linken im Iran einen massiven Schlag und ebnete so den Weg für die khomeinistische Konterrevolution und deren katastrophale Folgen. Verständlicherweise beschränkte sich der Schaden dieses fatalen Fehlers nicht auf jene spezifische Ära. Solange dieses konterrevolutionäre System fortbesteht und die subalternen Massen weiterhin seiner systematischen Unterdrückung, seinem Elend und seinen Gräueltaten ausgesetzt sind, wird das Erbe dieser irrationalen und volksfeindlichen Politik das historische Gedächtnis der Gesellschaft weiter verfolgen.

Die bitterere Realität ist jedoch, dass diese historischen Misserfolge durch die Propaganda und die homogenisierenden Effekte des herrschenden bürgerlichen Diskurses nicht nur jene spezifischen Parteien delegitimiert haben; sie haben auch eine bedeutende Rolle dabei gespielt, die Linke in ihrer Gesamtheit – einschliesslich ihrer Werte, Erkenntnisse und Bewegungen – im iranischen öffentlichen Bewusstsein zu diskreditieren. Dies wurde durch die kontinuierlichen, systematischen Bemühungen sowohl des iranischen Staates als auch westlicher Medien verschärft, „Links-Phobie“ zu propagieren und das sozialistische Ideal zu verleumden.

Die Rolle dieser Parteien bei der Diskreditierung der revolutionären Linken des Irans hat ein monumentales historisches Gegenstück, und ihre destruktive Wirkung ist tief in diesem breiteren Kontext verwurzelt: Die Tatsache, dass die fatalen Fehler, Verratshandlungen und Verbrechen der Sowjetunion letztlich die sozialistische Bewegung sowohl für Zeitgenossen als auch für zukünftige Generationen besudelt haben. Der sowjetische Staat kleidete seine nationalistische und imperialistische Politik, sogar mehr als seine Satellitenstaaten, in die Rhetorik des globalen sozialistischen Kampfes.
Die betreffende deutsche kommunistische Organisation sollte angesichts ihrer eigenen langen Geschichte politischer Isolation erkennen, wie die Diskreditierung des Sozialismus durch die Sowjetunion (und ihren regionalen Verbündeten, Ostdeutschland) die blosse Erwähnung des sozialistischen Ideals in ein dauerhaftes Tabu innerhalb des deutschen politischen und sozialen Lebens verwandelt hat.

Der historische Kontext der Neuausrichtung des Campismus im heutigen Iran

Seit fast zwei Jahrzehnten erlebt die politische Landschaft des Iran das Wiederaufleben einer modernisierten Variante des klassischen „pseudo-antiimperialistischen“ Ansatzes. Das Wiederaufflammen dieses ideologischen Übels hat die historische Schwäche und Fragmentierung der iranischen Linken erheblich verschärft – eine Schwäche, die primär in der systematischen Eliminierung und unerbittlichen Unterdrückung linker Kräfte durch den konterrevolutionären Staat wurzelt.

Diese Repression reicht von den Massakern des ersten Jahrzehnts nach der Revolution und der Massenhinrichtung politischer Gefangener im Jahr 1988 bis hin zur laufenden Verfolgung von Arbeitsrechtsaktivisten und der gezielten Ermordung linker Intellektueller. Da diese repressiven Massnahmen darauf abzielten, sozialistisches Denken und seine Anhänger aus der Öffentlichkeit zu tilgen, fungierten sie als direkte Fortsetzung des berüchtigten Unterdrückungs- und politischen Erstickungsapparats der monarchistischen Ära. Innerhalb dieses Rahmens eines staatlich gelenkten Anti-Linkismus diente der Pseudo-Antiimperialismus als ideologischer Hebel zur Ergänzung direkter staatlicher Gewalt. Entscheidend ist, dass die Strategie des systematischen Anti-Linkismus des Regimes durch die Logik des Campismus einen operativen Arm innerhalb der Linken selbst fand.

Über seine Abstammung aus dem Kalten Krieg und seinen inländischen Vorläufer, die Tudeh-Partei, hinaus ist die Entstehung dieses zeitgenössischen Campismus im Iran ein Produkt der sich verschärfenden historischen Blöcke der imperialistischen Mächte. Im Nahen Osten hat sich dies in verstärkten geopolitischen und militärischen Reibungen zwischen den Verbündeten und Gegnern des westlichen Lagers (und umgekehrt denen des östlichen Lagers) manifestiert. Der katastrophale Stellvertreterkrieg in Syrien, befeuert durch imperialistische Mächte und regionale subimperialistische Staaten, steht als prominentester Ausdruck dieser neuen historischen Ausrichtung.

Bereits bestehende strukturelle Brüche in den Gesellschaften des Nahen Ostens bildeten die konkreten Kanäle, durch die diese imperialistischen Konflikte flossen; diese Gesellschaften wurden jedoch zwangsläufig durch die Folgen solcher Konflikte transformiert, was wiederum alte Risse in noch unbeständigeren Formen reproduzierte. {Zu diesen strukturellen Faktoren gehören: das Fortbestehen autokratischer Rentierstaaten; die staatlich geführte Unterdrückung nationaler, religiöser und sexueller Minderheiten; feindselige Grenzen zwischen Nationalitäten und Nachbarstaaten; die uralte schiitisch-sunnitische Spaltung; religiöser Fundamentalismus; die rechtliche und soziale Hegemonie des Patriarchats; sowie die koloniale Besatzung und das Apartheidsystem Israels}.

Die Rolle des iranischen Staates in dieser regionalen Neuausrichtung des imperialistischen Konflikts wurde durch die Strategie der „Achse des Widerstands“ formalisiert. Diese Doktrin appelliert zwar an nationalen und schiitischen Chauvinismus, bezieht ihre moralische und ideologische Legitimität jedoch aus ihrer angeblichen Konfrontation mit dem Zionismus und der amerikanischen regionalen Hegemonie.

Die Merkmale des zeitgenössischen Campismus (Neo-Campismus) im Iran

Während die erste Welle des iranischen Pseudo-Antiimperialismus während der Revolution von 1979 von marxistischen Narrativen des Kalten Krieges sowjetischer Prägung getragen wurde, ist die aktuelle Welle – der Neo-Campismus – weitgehend von oberflächlichen Interpretationen des Postkolonialismus geprägt. Obwohl er gelegentlich marxistische Terminologie verwendet, sei es in banalen oder akademischen Registern (insbesondere in Bezug auf den globalen Imperialismus), ist sein theoretisches und methodisches Fundament eine Mischung aus poststrukturalistischen Doktrinen.

Der politische und moralische Ausdruck dieser Mischung wird primär durch die Brille der Postcolonial Studies artikuliert. Unabhängig davon, wie explizit dieser Einfluss in der Literatur der Gruppen anerkannt wird, definieren mehrere Kernkomponenten ihre politischen Standpunkte und ihre Praxis: eine Leugnung der Totalität und der organischen Vernetztheit der global-historischen Ordnung; eine Tendenz zur abstrakten Negation, gepaart mit einer Gleichgültigkeit gegenüber der Möglichkeit einer dialektischen Synthese; und ein obsessiver Drang, binäre moralische Entscheidungen zwischen „Pol A“ und „Pol B“ zu treffen.

Zum Beispiel teilt die neo-campistische Interpretation globaler Machtdynamiken und Massenaufstände die Welt typischerweise in die Kräfte des Bösen (die Kolonisatoren des „Globalen Nordens“) und die Kräfte des Guten (die Kolonisierten des „Globalen Südens“) ein – ein Rahmen, der die klassische pseudo-antiimperialistische Logik widerspiegelt. Darüber hinaus wurzelt das wiederkehrende moralisierende Ultimatum, dass man „sich nicht zwischen zwei Stühle setzen kann“ – mit dem darauf beharrt wird, dass man sich entschieden für eine Seite positionieren muss –, in derselben polarisierten Denkweise. Die Legitimität dieser gebieterischen Forderung wird meist als selbstevident gerahmt und durch „moralische Dringlichkeit“ oder die „Notwendigkeit pragmatischer Flexibilität“ gerechtfertigt.

Historisch gesehen wurde das Wiedererwachen dieser Ideologie massgeblich durch die Welle imperialistischer Interventionen und Kriege unter Führung der USA und ihrer westlichen Verbündeten im Nahen Osten katalysiert, insbesondere nach der „humanitären“ Besetzung des Irak im Jahr 2003. Diese ideologische Rekonstruktion war jedoch kein einfacher Ersatz des alten Narrativs durch ein neues; vielmehr handelt es sich um einen hybriden und heterogenen Prozess der Synthese.

Es ist offensichtlich, dass der Irak-Krieg nicht der einzige Katalysator war; das Fortbestehen der zionistischen und kolonialen Praktiken des israelischen Staates diente als ein weiterer entscheidender Impuls für das politische Wiedererstarken des Pseudo-Antiimperialismus. Durch die Eskalation dieser Politik – einschliesslich der gewaltsamen Unterdrückung der Intifada, aufeinanderfolgender katastrophaler Militärinvasionen in Gaza und der Ausweitung des aggressiven Siedlerkolonialismus im Westjordanland – fand das Wiederaufleben des Campismus eine neue Reihe von Themen und Artikulationen. Infolgedessen entstand inmitten der sich verschiebenden Allianzen imperialistischer Mächte im Nahen Osten ein fruchtbarer intellektueller Boden für iranische Neo-Campisten, um das Konzept der „Achse des Widerstands“ zu übernehmen.

Diese politische und intellektuelle Ausrichtung führte allmählich dazu, dass sich einige Anhänger dieser Schule freiwillig in den geopolitischen Regionalismus des iranischen Staates integrierten – ein Trend, der sich parallel zu den regionalen Spannungen intensivierte. Innerhalb dieses Rahmens hat das erhebliche moralische und politische Gewicht, das dem antizionistischen Kampf beigemessen wird, die eigenen subimperialistischen und repressiven Funktionen des iranischen Staates in den Status von Randthemen verbannt. Fundamentale Parallelen zwischen den beiden Staaten – wie die in religiösem Fundamentalismus wurzelnde Entwertung des menschlichen Lebens und ihre gemeinsamen subimperialistischen Rollen bei der Reproduktion der Weltordnung im Nahen Osten – werden so geflissentlich übersehen.

Gleichzeitig ging der iranische Staat bei der vorantreibenden Strategie seiner „Achse des Widerstands“ über institutionelle und ideologische Vorarbeiten hinaus, um ein scheinbar „linkes“ Netzwerk aus politischen, medialen und intellektuellen Figuren zu orchestrieren. Was im iranischen politischen Diskurs als „Linke der Achse des Widerstands“ bekannt geworden ist, umfasst daher zwei unterschiedliche Stränge: den spontanen und den staatsnahen.

Die nicht-staatliche Fraktion zeichnet sich typischerweise dadurch aus, dass sie das innenpolitische wirtschaftliche und politische Gebaren der Islamischen Republik verurteilt (oder zumindest kritisiert) – unter Verweis auf neoliberale und arbeiterfeindliche Massnahmen –, während sie gleichzeitig deren regionale geopolitische Strategie als „unabhängige“ Errungenschaft verteidigt. In diesem Sinne haben sie häufig die Atom- und Raketenprogramme des Regimes gerechtfertigt.

Nach den jüngsten Umwälzungen im Nahen Osten, insbesondere nach der desaströsen Hamas-Operation vom 7. Oktober 2023 und dem anschliessenden israelischen Genozid in Gaza, ist dieser nicht-staatliche Zweig zunehmend in Richtung einer Integration in das staatlich geförderte Narrativ gedriftet, was den breiteren globalen Aufschwung des Campismus innerhalb der Linken widerspiegelt.

Diese Entwicklung hat sich seit der militärischen Invasion des Iran durch Israel und die Vereinigten Staaten im Juni 2025 (dem „12-Tage-Krieg“) deutlich beschleunigt. Infolgedessen haben die Standpunkte und Analysen dieser Gruppen seit geraumer Zeit alle wichtigen innenpolitischen und regionalen Entwicklungen ausschliesslich durch das Prisma der Konfrontation zwischen dem Iran und der Israel-USA-Achse gerahmt.

Seit Dezember 2017, als die iranische Gesellschaft von aufeinanderfolgenden Aufständen der subalternen und unterdrückten Massen erschüttert wurde, ist die Reaktion auf diese Bewegungen eine zentrale Bruchlinie zwischen Campisten – sowohl klassischen als auch „Neo“ – und anderen Strömungen innerhalb der iranischen Linken geblieben. Diese Spannung wird durch die Tatsache verschärft, dass die eigene politische und moralische Rhetorik der Campisten vorgeblich auf Solidarität mit den Unterdrückten, Befreiungskämpfen und den Interessen des Proletariats aufbaut. Es war daher vorhersehbar, dass vor dem historischen Hintergrund des eskalierenden Konflikts mit den USA und Israel (einschliesslich einer verheerenden Militärinvasion) der jüngste Massenaufstand und die Reaktion darauf noch heftigere Streitigkeiten unter Linken entfachen würden.

In diesem Fall lieferten mehrere Faktoren den Campisten einen bequemen Vorwand, um die populäre Authentizität der Bewegung zu leugnen: Trumps rhetorische Versprechen an die Protestierenden, seine anfänglichen Drohungen gegen die iranische Führung und der Versuch der Monarchisten, den Aufstand zu vereinnahmen – beflügelt durch israelnahe und westliche Medien. Dieselben Faktoren bestärkten auch die Entschlossenheit der Islamischen Republik zur totalen Unterdrückung und erleichterten die Rechtfertigung des Massenschlachtens. Von Beginn des Aufstands an bezeichneten sowohl die Propagandaorgane der Islamischen Republik (einschliesslich staatlich sanktionierter Reformisten) als auch iranische Campisten die Bewegung als die „zweite israelische Invasion des Iran“. Wir wissen nur zu gut, dass es von einer solchen Etikettierung nur ein kurzer Schritt ist, Protestierende als „Terroristen“ oder „Mossad-Agenten“ zu brandmarken – und von dort aus ihr Blut für „erlaubt“ zu erklären... selbst wenn in einem solchen Meer aus Blut die Toten nicht mehr gezählt werden können.

Die „Beharrlichkeit“ des Campismus: Jenseits von Kritik und Theorie

Wie eingangs erwähnt: Würden die von der betreffenden deutschen Organisation geäusserten Ansichten eine marginale Meinung innerhalb der globalen Linken darstellen, wäre dieser Essay unnötig – insbesondere angesichts der Fülle an marxistischen und nicht-marxistischen Literatur[3], die sich bereits der Demontage des Campismus gewidmet haben. Die Realität ist jedoch, dass diese Kritiken weitgehend daran gescheitert sind, die Ideologie zu neutralisieren. Verschiedene Staaten, Parteien und politische Fraktionen setzen weiterhin aktiv campistische Logik ein, um die Brutalität von Regimen wie der Islamischen Republik reinzuwaschen und die öffentliche Meinung zu ihren Gunsten zu manipulieren.

Ein Rückblick auf den Jina-[Mahsa Amini]-Aufstand liefert eine anschauliche Illustration dieser ideologischen Beharrlichkeit. Trotz seines progressiven Charakters und der Tatsache, dass er in einem geopolitischen Klima entstand, das weit weniger instabil war als das heutige, begegneten Campisten der Bewegung sofort mit Skepsis, Leugnung und Verzerrung. Sie stellten den Aufstand als eine „ausländische imperialistische Verschwörung“ dar, die darauf abzile, die Islamische Republik zu untergraben – ein Narrativ, das von der „Linken der Achse des Widerstands“, iranischen Neo-Campisten und klassischen Pseudo-Antiimperialisten gleichermassen geteilt wurde (z.B. eine Gruppe mit hochtrabenden Titeln wie der „Antiimperialistischen Front[4]“).

In ähnlicher Weise ist die Rojava-Bewegung seit jeher ein Ziel campistischer Hetze. Wenn man Rojava als ein laufendes Experiment dezentraler, antiautoritärer und antipatriarchaler Politik versteht, kollidiert dies grundlegend mit der staatszentrierten Zukunft, die viele campistische Sekten herbeisehnen. Dennoch entspringt ihre Feindseligkeit primär einem engen geopolitischen Kalkül: Sie betrachten Bewegungen wie Rojava und den Jina-Aufstand als Bedrohung für die regionale Autorität der „wohlwollenden“ Staaten (nämlich der Islamischen Republik und des syrischen Regimes) oder als „Trojanische Pferde“ für die Infiltration durch den westlichen Imperialismus.

Ironischerweise spiegelt diese Logik diejenige der reaktionären Mächte der Region selbst wider, die solche Basisbewegungen als existenzielle Bedrohung für die „Stabilität im Nahen Osten“ betrachten – ein Euphemismus für ihre eigenen autokratischen und regressiven Ordnungen.
Bevor ich zum Schluss komme, lohnt es sich, eine kurze Synthese der marxistischen Kritiken am Campismus anzubieten. Diese Zusammenfassung stellt meine Interpretation des Kerns dieser Argumente dar; angesichts der internen Vielfalt der Ideologie (die Nuancen zwischen klassischem und Neo-Campismus) trifft nicht jede Kritik gleichermassen auf jeden campistischen Strang zu:

i. Die Priorisierung des Imperialismus gegenüber dem Kapitalismus
  • Die Behandlung des Kapitalismus als blosses Anhängsel des Imperialismus, anstatt den Imperialismus als ein aus dem Kapitalismus hervorgehendes Phänomen – und gleichzeitig als Mechanismus zur Reproduktion kapitalistischer Verhältnisse – zu verstehen.
ii. Die Reduzierung des Imperialismus auf geopolitische Konflikte
  • Die Reduzierung globaler Machtdynamiken auf geopolitische Reibungen zwischen Staaten oder auf einen binären Kampf zwischen einem Block aus „bösen Staaten“ (Imperialisten) und „guten Staaten“ (Antiimperialisten).
  • Die Betrachtung von zwischenstaatlichen Konflikten als fundamental antagonistisch – trotz ihres gemeinsamen systemischen Wesens – unter Ignorierung ihrer historischen Fluidität, wie etwa taktische Neuausrichtungen oder strategische Verschiebungen in Allianzen.
iii. Die Reduzierung der politischen Ökonomie des Kapitalismus auf postkoloniale Theorie
  • Die Rahmung der Dynamik globaler Macht ausschliesslich durch die Kluft zwischen dem Globalen Norden und dem Globalen Süden.
  • Die Interpretation des Fortbestehens der Nord-Süd-Kluft durch eine essenzialistische Brille kultureller, zivilisatorischer und historischer Feindschaft statt durch die strukturelle Brille der politischen Ökonomie.
iv. Priorisierung des zwischenstaatlichen Konflikts vor dem Klassenkampf
  • Die Zuschreibung der Wurzeln systemischer Unterdrückung an das Handeln „böser“ (imperialistischer) Staaten statt an die zugrunde liegenden Mechanismen des globalen Kapitalismus.
  • Die Parteinahme für „gute“ Staaten, selbst wenn diese die Kämpfe der Unterdrückten innerhalb ihrer eigenen Grenzen niederschlagen.
v. Ersetzung des Internationalismus der Unterdrückten und der proletarischen Solidarität durch eine hohle „Solidarität zwischen Staaten“ oder unkritische Unterstützung für sogenannte „wohlwollende“ Regime.
  • Links-Chauvinismus im Gewand des Internationalismus.
  • Ein Abdriften in Richtung Staatszentrismus, indem dem kapitalistischen Konstrukt des Nationalstaats ontologische Priorität eingeräumt wird.
vi. Abweichung von der marxistischen Methodologie
  • Ein Versagen, den Kapitalismus als historische Totalität zu erkennen.
  • Die simplistische Polarisierung makropolitischer Kräfte und Mechanismen (wie Machtverhältnisse), anstatt sie durch den dialektischen Prozess der laufenden Selbstreproduktion und Totalisierung des Systems zu analysieren.
Man könnte diese Liste sicherlich erweitern. Es scheint jedoch, dass es sich nicht bloss um eine Frage intellektueller oder theoretischer Uneinigkeit handelt, die durch eine sachliche Debatte gelöst werden kann. Ich glaube, dass die materiellen und historischen Bedingungen unserer Ära, die das Wiederaufleben des Campismus katalysiert haben, gleichzeitig die theoretischen Argumente seiner Gegner wirkungslos gemacht haben. Trotz einer Fülle stichhaltiger Kritiken hat sich der intellektuelle und politische Einfluss des Campismus in den letzten Jahren nur noch vergrössert.

Meine Hypothese ist, dass hier, wie in ähnlichen ideologischen Sackgassen, das offensichtliche Scheitern theoretischer Überzeugung auf tiefer liegende emotionale und psychologische Triebfedern hinweist. Insbesondere behaupte ich, dass das zeitgenössische Abdriften in den Campismus – zumindest in seinen aufrichtigsten Anfangsformen – eine psychologische Reaktion auf ein tiefes Gefühl der Ohnmacht ist, sowohl individuell als auch kollektiv, angesichts der eskalierenden globalen Ungerechtigkeit.

In diesem historischen Moment, der durch den Niedergang progressiver Bewegungen und linker Massenorganisationen sowie das Fehlen eines tragfähigen alternativen politischen Horizonts definiert ist, ist das öffentliche Vertrauen in die Möglichkeit eines „Widerstands von unten“ gegen die Verheerungen des krisengeschüttelten Kapitalismus rapide gesunken.

Dies zeigt sich besonders deutlich bei jenen, die von der Erfahrung kollektiven Kampfes isoliert sind oder die, geprägt durch den atomisierenden Einfluss des neoliberalen Individualismus, vor solchem Engagement zurückgeschreckt sind. Wenn die Beobachtung systemischer globaler Ungerechtigkeit mit einem wahrgenommenen Verlust politischer Handlungsfähigkeit gekoppelt wird, erzeugt dies einen doppelten Effekt: Erstens die Konstruktion einer „bösen Macht“, die als objektive Verkörperung des weltweiten Übels dient und ein singuläres Ziel für Ressentiments bietet; und zweitens den Drang, das Vakuum an Handlungsfähigkeit zu füllen, indem man seine politische Identität an eine mächtige externe Kraft koppelt, die diesem „grösseren Übel“ angeblich entgegensteht.

Da Staaten in der zeitgenössischen historischen Landschaft als die ultimativen Akteure angesehen werden, gipfelt dieser Prozess in der Absorption individueller und kollektiver Handlungsfähigkeit in die Macht spezifischer Staaten oder geopolitischer Blöcke. Letztendlich findet dieser psychologische Mechanismus einen „rationalen“ Deckmantel, der typischerweise als moralisches Argument für Pragmatismus oder als vermeintliche „linke Realpolitik“ gerahmt wird.

Fazit

Die chronischen strukturellen Krisen des zeitgenössischen Kapitalismus haben die imperialistischen Rivalitäten verschärft und ein globales „Kriegsregime“ ausgeweitet, was ein Klima geschaffen hat, das reif für Autoritarismus und eklatante internationale Ungerechtigkeit ist. Diese Verschiebung spiegelt sich auf nationaler Ebene in der Verschärfung der politischen Kontrolle und dem Aufstieg neofaschistischer Regierungsformen wider. In dieser erschütternden global-historischen Landschaft – einer Landschaft, in der progressive und linke Kräfte derzeit nicht über die Hebelwirkung verfügen, um sie zu bändigen – dienen die expandierenden und zunehmend sichtbaren Operationen „böser“ Mächte, gepaart mit der Normalisierung solcher Gräueltaten durch ständige Wiederholung, nur dazu, die Anziehungskraft des Campismus zu verstärken.

Dies gilt insbesondere innerhalb der linken politischen Sphäre, die durch eine akute Sensibilität für die Frage der Gerechtigkeit gekennzeichnet ist. Während internationales Mobbing und Spannungen immer dramatischer werden, vertieft sich die moralische und emotionale Bindung zwischen den Campisten und den „guten Kräften“, an die sie ihr Gefühl von Handlungsfähigkeit geknüpft haben, nur noch weiter. Man könnte fragen: Warum manifestiert sich diese Sensibilität gegenüber Ungerechtigkeit ausschliesslich auf der Bühne der internationalen Beziehungen und nicht auf der Mikroebene des sozioökonomischen Klassenkampfes?

Ich behaupte, dies liegt daran, dass im campistischen Weltbild in jenen lokalen Sphären derzeit keine wirkungsvolle oder sichtbare Handlungsfähigkeit vorstellbar ist. Darüber hinaus impliziert eine in der Linken verwurzelte politische Identität in unserer heutigen Zeit nicht notwendigerweise eine echte Verbindung zu den Frontlinien des Klassenkampfes.

In der heutigen turbulenten und krisengeschüttelten Welt, in der die Dominanz räuberischer Mächte über menschliche Belange immer offenkundiger und normalisierter wird, wird die Tendenz zu polarisierten, manichäischen Weltbildern verstärkt. Um dieses gefährliche Terrain zu durchschiffen, müssen alle revolutionäre und progressiven Kräfte zum grundlegenden Prinzip zurückkehren, dass „der Ausgangspunkt emanzipatorischer Politik die gleichzeitige Anerkennung menschlichen Leidens und der Möglichkeit der Befreiung davon ist“.

Dieser Imperativ ist für diejenigen, deren Zuwendung zum Campismus eine aufrichtige, wenn auch fehlgeleitete Reaktion auf Ungerechtigkeit war (im Gegensatz zu den „Berufscampisten“), umso dringlicher. Aufgrund ihrer inhärenten Voreingenommenheit ist der Weg nach vorne in einer solchen Welt für sie weitaus tückischer. Heute, nach dem grausamen Massenmord des iranischen Staates an Protestierenden, stehen diese Personen vor einer entscheidenden Herausforderung: Werden sie das Leid der Unterdrückten anerkennen, oder werden sie ein Auge zudrücken, um ihre Treue zum Block der „wohlwollenden“ Staaten aufrechtzuerhalten?

Nima Sabouri

Fussnoten:

[1] Kommunistische Organisation: Solidarität mit der Islamischen Republik Iran, 23.01.2026.

[2] Leila Al Shami: Syria and the 'Anti-Imperialism' of Idiots. April 18. 2018. Vice.

[3] Einige Beispiele dazu sind:
Vanessa E. Thompson und Raul Zelik: Ein Antiimperialismus ohne Idioten, WOZ, Die Wochenzeitung,
Nr. 13 – 27. März 2025.
Leila Al Shami: Syria and the 'Anti-Imperialism' of Idiots. April 18. 2018. Vice.
Yassin al-Haj Saleh (2017): The Syrian Cause and Anti-Imperialism.
Dan La Botz (2022): Internationalism, Anti-Imperialism, And the Origins of Campism, New Politics, Winter 2022 (Vol. 18 No. 4, Whole Number 72)
Kevin Anderson (2024): Marx's anti-colonialism, new sub-imperialisms and consistent internationalism in a bipolar world: Interview with Kevin B Anderson, The international Marxist-Humanist, August 13, 2024.
Hierzu erschien auch auf Persische einige Texte zur Kritik des Campismus, wie z.B. diese Publikation:
Amin Hosouri (2019): Die Leugnung des Dey-Aufstands – Über den Ansatz der “antiimperialistischen” Linken
zu den Gefahren eines Sturzes des herrschenden politischen Systems im Iran“, Manjanigh (Slinger), April 2019.

[4] Anti-Imperialist Front's Brochure for imperialism's disinformation and lies about Iran.