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Frauen im Deutschrap: Die Wegbereiterinnen | Untergrund-Blättle

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Kultur

Die Wegbereiterinnen Frauen im Deutschrap

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Kaum ein anderes Musikgenre befindet sich in einer ähnlich langanhaltenden und kontroversen Debatte um Sexismus und Geschlechterrollen. Dass Frauen im Deutschrap unterrepräsentiert sind, ist und bleibt kein Geheimnis. Dennoch feiern zur Zeit vermehrt auch Rapperinnen grosse Erfolge.

Sabrina Setlur an einem Konzert in Wiesbaden, November 2007.
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Bild: Sabrina Setlur an einem Konzert in Wiesbaden, November 2007. / Manecchino (CC BY-SA 3.0 unported - cropped)

3. September 2019

3. Sep. 2019

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Wenn Frauen rappen betiteln das immer noch viele als Frauenrap. Aber gibt es dann auch Männerrap? Nein. Rap ist nun mal Rap, fertig. Egal, ob Frau oder Mann auf der Bühne performt.

„HipHop ist ein Spiegel der Gesellschaft. Und darin sieht man halt Scheisse aus, wenn man das weibliche Geschlecht hat.“

Edgar Wasser trieb mit „Bad Boy“ das Thema Sexismus im HipHop auf die Spitze. Sarkastisch illustrierte er die Frau als Gegenstand, als pures Objekt im Rapgame. Die Erkenntnis, dass sie mehr als das ist, ist fast so alt wie Deutschrap an sich.

Während die Massiven Töne oder die Absoluten Beginner in den 90er Jahren ihre ersten Erfolge feierten, machten auch Frauen im Deutschrap auf sich aufmerksam.

Cora E.

„Es wäre nichts so, wie es ist, wär‘ es damals nicht gewesen, wie es war.“

Wem diese Zeile bekannt vorkommt, denkt vielleicht an Casper mit dem „Grizzly Lied“ oder Sido mit „Ich bereue nichts“. Cora E. rappte diese Zeile aber schon 1998 in „Schlüsselkind“.

Der Musikstil der Sprüherin und Breakdancerin wurde massgeblich von ihrem zweijährigen Aufenthalt in den USA beeinflusst. Sie veröffentlichte ein Solo-Album namens „Corage“ und schaffte es durch „Schlüsselkind“ auch ausserhalb des Undergrounds auf sich aufmerksam zu machen. Nebenbei arbeitete sie als Krankenschwester in einer Psychiatrie, wodurch sie Abstand zur HipHop-Szene gewann. In einem Interview von 1998 äusserte sie sich wie folgt dazu:

„Ich versuche in meinen Texten, in meinen Raps, meinen Alltag zu verarbeiten. Ich muss jetzt nicht unbedingt über die Psychiatrie schreiben oder Musik machen oder rappen. Aber es sind ganz alltägliche Sachen, Gespräche mit Leuten, die mich auf ganz andere Gedanken bringen, die ich nicht hätte, wenn ich mich ausschliesslich in der HipHop-Szene von morgens bis abends bewegen würde.“

Auf „… Und der MC ist weiblich“ nimmt sie Frauen selbst in die Verantwortung. Viele verstecken sich ihrer Meinung nach hinter der These vom schwachen Geschlecht:

„Keinen Grund gibt es zu meinen: Frauen würden schon von vornherein im Nachteil sein. Das Konzept eines Rap besteht allein Aus Geist und nicht aus Bizeps.“

Sabrina Setlur

„Ich will frei sein, Frei wie der Wind, wenn er weht. Ich will frei sein, Frei wie ein Stern, der am Himmel steht.“

Wer war das gleich nochmal? Juju? Ja, die auch – Schwester S. war aber zuerst dran. Sie veröffentlichte den Song zwei Jahrzehnte zuvor mit dem damals noch relativ unbekannten Featuregast Xavier Naidoo.

Über das Rödelheim Hartreim Projekt als Schwester S. bekannt geworden, brach sie während ihrer Karriere als erfolgreichste deutschsprachige Rapperin Rekorde. Die Single „Du liebst mich nicht“ und zwei ihrer Alben sind Gold gegangen. Heute ist es stiller um sie geworden – wenn sie nicht gerade mit Senna Gamour verwechselt wird.

Nina MC

„Ey, mein Name NINA, MC meine Ambition. Ich hab das Rapfieber trotz Doppel-X-Chromosom. Ich mach‘ Lieder für jeden hier, dem der Sound schmeckt. Sag ma‘ hat noch irgendjemand was gegen Frauenrap?“

Nina MC wurde Anfang der Nuller Jahr als Synonym für „Frauenrap“ verwendet und infolgedessen von vielen Rappern gedisst. Die Verwendung des Begriffs „Frauenrap“ ist wie eingang erwähnt kritisch zu betrachten. Damals befeuerte er die Diskussion.

Der Durchbruch gelang ihr im Jahr 2000 mit Deichkind und „Bon Voyage“. Es folgt ein Album namens „Nikita“ und einige Singles. Danach wurde es um die gebürtige Hamburgerin musikalisch still. Heute arbeitet sie als Yoga-Lehrerin.

Tic Tac Toe

„Ich wär‘ so gern so blöd wie du. Dann hätt‘ ich endlich meine Ruh. Dann bräucht‘ ich nicht mehr viel zu denken, und liess‘ die andern für mich lenken.“

Mit Hits wie „Ich find dich scheisse“, „Leck mich ab A, B, Zeh“ oder „Ich wär so gern so blöd wie du“ polarisierten Lee, Ricky und Jazzy. Das taten sie allerdings nicht nur mit provokanten Texten: Die Gründungsgeschichte wie auch das Alter des Trios wurden vom Label um des Image willens offenbar gezielt manipuliert. So sollen die Bandmitglieder gecastet und zusammengestellt worden sein. Auch die Pressekonferenz, in der es 1997 zur Auflösung der Band kam, schrieb Geschichte („Wenn wir wirklich Freunde wären…“).

Das führte dazu, dass Tic Tac Toe im Rap nie wirklich ernst genommen, sondern als trashiger Pop und Retortenprodukt abgetan wurde. Ein weiteres Comeback mit dem neuen Band-Mitglied Sara war nicht erfolgreich, doch im Gedächtnis bleibt Tic Tac Toe allemal.

Pyranja

Anja Käckenmeister fing schon als Teenager mit Breakdance und Sprayen an, bevor es sie von Rostock nach Berlin zog. Aus Anja Käckenmeister wurde Pyranja. Und so wie die Fische musste auch sie sich erst mal durchbeissen.

Py ging 1999 mit der Underdog Cru und Smoking Tuna System auf ihre erste Tour. Erste grössere Bekanntheit erlangte sie aber durch ihr Auftreten auf der „Feuerwasser“-Tour von Curse. 2001 erschien ihre erste EP „Im Kreis“ bei Def Jam Germany. Nach ihrem Album „Wurzeln und Flügel“ folgte die Gründung ihres eigenen Label Pyranja Records und zwei weitere Album-Werke. Sie bildete zusammen mit Joe Rilla, Mesa, Dra-Q, Sera Finale und Jamie White die Ostblokk-Crew.

Pyranja erlebte den Sexismus in der Szene am eigenen Leib. Wie sie 2005 bei einem Interview erzählt, muss sich die Rostockerin oft Kommentaren stellen, dass sie aufhören solle. Man wird ihrer Meinung als Frau entweder in die Rolle der sexy Rapperin gesteckt oder als hässlich und „wie ein Mann“ abgestempelt. Gerade deshalb müsse man als Frau doppelt so hart arbeiten, um Respekt und Anerkennung in der Szene zu bekommen.

Eines ihrer Alben heisst „Frauen und Technik“. Darauf nimmt sie sich, wie der Titel schon verrät, unter anderem der Sexismus-Debatte an. Auf „Blondes Gift“ rappt sie:

„Die Zeit ist reif und eine muss es ja machen. Ich tag‘ Dir an die Backe, Punk, und spuck‘ in Deinen Rachen. Ich setz‘ die Messlatte höher an. Na, wollen mal sehen, wer mich nachher noch vögeln kann. Die richtigen Ladies sind die besseren Männer, weil wir genauso wie die denken, nur schneller.“

Auch das Geprotze und „Lutsch meinen Schwanz“-Gerede überliess sie nicht mehr nur den Rappern. Sie nahm dieselben Wörter wie ihre männlichen Kollegen in den Mund und brach damit die typischen Geschlechterrollen auf.

„Fick‘ Dich doch selbst, ich fick‘ Deinen Freund, fick‘ Deine Jungs, Mann, ich leg‘ mich in’s Zeug, fick‘ Deine Homies und hol‘ mir Dein Cash. Fick‘ Dich, Du Stricher, komm‘ endlich aus Tash!“

2006 trat sie für Mecklenburg-Vorpommern am Bundesvision-Songcontest an. Im Jahr darauf begann sie bei Radio Fritz als Moderatorin zu arbeiten. 2017 überraschte Pyranja mit einem musikalischen Comeback.

Fiva MC

Keine Baggyhosen-tragende Rapperin, die mit Battle-Texten um sich sich haut und andere Rapper disst. Fiva MC oder später einfach Fiva, das eine Symbiose aus Poesie und Deutschrap. 1995 entflammte Nina Sonnenbergs Leidenschaft für Deutschrap. Im Flava Club 70 in München performte Fiva ihren ersten Freestyle und schon 2000 hatte sie sich mit ihren Flows einen Namen gemacht, sodass sie mit MC Rene auf Tour ging. Zwischendurch studierte sie Soziologie, Sozialpsychologie und Wirtschaftsgeographie, währenddessen folgte 2001 auch schon der erste Plattenvertrag. „Spiegelschrift“ hiess ihr erstes Album, das vor Wortspielen, Poetik und Flow fast platzte. Grosse kommerzielle Erfolge konnte Fiva allerdings nicht feiern, auch klassische Hits brachte das Album nicht hervor.

Sie gründete zusammen mit DJ Radrum das Label Kopfhörer Recordings, da sie unabhängig von den Vorgaben der Musikindustrie und der Labels ihre Musik machen wollte. Mit dem Phantom Orchester veröffentlichte sie 2012 ihr viertes Album „Die Stadt gehört wieder mir“, worauf bis jetzt noch zwei weitere Werke folgten.

Fiva ist zudem im Poetry Slam zu Hause. Sie nahm an mehreren Slam-Meisterschaften teil und gewann einen davon mit „Tha Boyz with tha Girlz in Tha Back“. Sie leitet seit über zehn Jahren Literatur Workshops unter anderem bei den Kammerspielen in München. Darüber hinaus ist die Münchnerin als Radio- und Fernsehmoderatorin tätig und hat sogar ein Buch namens „Karamell“ veröffentlicht.

Meli und Skills en Masse

Ende der 90er erlangte eine Stuttgarter Crew grosse Bekanntheit: Es geht um Freundeskreis. Meli und ihr Bruder Marcy gründeten eine Band, und spielten den Jungs von Freundeskreis ein paar Songs vor. Daraufhin durfte das neu gegründete Duo Skills en Masse tatsächlich auf einem ihrer Konzerte auftreten.

Unter den Fittichen der Kolchose, zu der Freundeskreis, Afrob, die Massiven Töne und schliesslich auch Skills en Masse gehörten, nahmen die beiden Geschwister weitere Tracks auf. Bei Kopfnicker-Records gesigned veröffentlicht das Duo seine erste Single „Wie wir“.

Da die beiden kurz darauf musikalisch getrennte Wege gingen, machte Meli alleine weiter. Mit „Skills en Masse“ folgte ihr erstes Soloalbum. Nachdem das Label aber pleite ging, machte sie 2005 mit der Rap-Gruppe „Ischen Impossible“ weiter, welche ausschliesslich aus Frauen besteht. 2008 folgte ausserdem eine LP in Kollaboration mit weiteren Frauen afrikanischer Herkunft. Das Projekt nannte sich „sisters“. Die Formation hat es sich zum Ziel gemacht, gegenüber sexistischen, rassistischen und anderen emotionalen und sozialen Themen und Problemen zu sensibilisieren.

Auch Melanie Wharton aka Meli verweigert sich der strikten Einteilung von Rapperinnen in entweder Feministin oder heisses Accessoire. Sie spricht sich in einem Interview dafür aus, dass im Rapbiz allgemein in Frauen mehr Geld investiert wird und dass sie verstärkt gefördert und live gebucht werden. Trotzdem sagt Meli bei einem taz Interview im Jahre 2001: „Sexismus ist nicht mein Hauptthema. Würde ich mich die ganze Zeit damit beschäftigen, würde ich noch zur fanatischen Feministin.“ Wie sie das heute sieht, ist nicht bekannt.

Lisi aka Purple Haze

Lisis erste EP „Purple Haze“ erschien 2000, da war die Berlinerin erst 17 Jahre alt. Sie eignete sich den Namen der EP als Künstlernamen an. Auf ihren ersten Album „Wild“ ist auch ihr wohl umstrittenster Track „Vicky Vo“ zu finden. Darin bedient sie sich der expliziten Ausdrucksweise, die man sonst vor allem von Männern kannte: „Ihr seid alles Fotzen“ rappt sie im Refrain. Damit erregte sie Aufmerksamkeit und löste Diskussionen aus.

Danach wurde es wieder still um Lisi. Erst nach fünf Jahren bekam sie eine erneute Chance: Durch Afrob, auf dessen Album „Hammer“ sie als Featuregast vertreten war, kam sie zum Label Four Music, bei dem sie ihr nächstes Album releaste. Im Booklet zu ihrem Album „Eine wie keine“ posiert sie ganz Gangster-Rap-mässig zudem mit dicken Autos und Knarren.

Der Sexismus im Deutschrap ist für sie seitdem sie selbst Musik macht sichtbar. Im Endeffekt versucht sie aber die Kommentare dazu so gut es geht auszublenden und ihr Ding durchzuziehen, wie sie bei einem Interview 2006 verrät: „Wenn man dann gewisse Kommentare, die ich eben schon angesprochen habe, liest, denke ich mir immer nur ‚achte doch mal auf meine Musik und nicht darauf, dass ich eine Frau bin oder wie ich aussehe‘. Aber das ist nicht mein Problem, ich ignoriere das komplett.“

Mit ihrem zweiten Album konnte sie keine grossen kommerziellen Erfolge erzielen und zog sich danach aus der Musikindustrie zurück.

Aziza A.

Ja, auch schon vor Mero und Co. gab es das Genre des orientalisch angehauchten Raps. Aziza A. ist eine Vorreiterin und zugleich das Aushängeschild dafür. Alev Azize Yildirim wurde in Berlin geboren und wuchs dort auf. Sie war als erste deutsch-türkische Moderatorin tätig, bevor sie 1997 ihr erstes von bisher drei Alben veröffentlichte.

Aziza rappt über Sex, prollige Typen und wird deshalb sogar von einem türkischen Club abgelehnt. Das sah sie aber nur als Bestätigung. In ihren Texten setzt sie klare Statements für die Selbstbestimmung der Frau und macht damit auch anderen (nicht nur) türkeistämmigen Mädchen Mut. Nicht zwingend liegen stets eigene Erfahrungen ihren Texten zu Grunde, die Öffentlichkeit soll in erster Linie auf Missstände aufmerksam gemacht werden. In „Es ist Zeit“ rappt sie:

„In den zwei Kulturen, in denen ich aufgewachsen bin, Ziehen meine lieben Schwestern meist den Kürzeren

„Du bist die Ehre der Familie, klar Gehorsam, Schweigsam, wie deine Mutter auch mal war.“

In den Medien wurde sie gerne als „moderne Deutschtürkin“ gefeiert, wodurch sie in der breiten Masse Erfolge verzeichnen konnte. Bei SFB Multikulti moderierte sie ihre eigene Sendung im Radio. In der Hip Hop Szene wurde sie allerdings kritisiert. Sie wuchs behütet und bürgerlich auf, hat also keine Strassen-Vergangenheit. Das stand im Gegensatz zu der Präsentation ihrer selbst in den Texten, was abermals die Frage der Authentizität im Rap aufwarf.

Auch in anderen Belangen wollte Aziza A. nicht so ganz zu den anderen Rappern passen. Sie kleidete sich nicht im typischen HipHop-Stil, disste in ihren Texten keine anderen Rapper, machte sich aber in ihrem Song „Maganda Baba“ über den typischen Macho-Rapper mit Oberlippenbart und Rosenkranz lustig. Die Berlinerin stilisierte sich für viele zu der Intellektuellen unter den Rappern. Sie kollaboriert daher kaum mit der Berliner Rap-Szene, arbeitet stattdessen häufig mit Jazzmusikern, wie auch Verda Kaya in ihrem Buch „HipHop zwischen Istanbul und Berlin“ ausführt.

Aziza arbeitet gerade an einem weiteren Album und ist nebenbei als DJ sowie Moderatorin unterwegs.

Lady Scar

Eine Rapperin, die Muslima ist und noch dazu Kopftuch trägt – wie passt das zusammen? Lady Scar hat afroamerikanische und puertoricanische Wurzeln und ist seit langem eine Grösse im Berliner Untergrund. Sie konvertierte im Alter von 15 Jahren zum Islam und sprach bereits mit uns über das Spannungsfeld zwischen Rap und ihrer Religion.

Die Berlinerin singt und rappt schon fast ihr ganzes Leben. Über den Knaben- kam sie zum Gospelchor und schliesslich zum Rap. Ihre Kindheit und Jugend verbrachte sie auf der Strasse und damit verfügt sie auch über Street Credibility. Anfangs praktizierte sie Gangster-Rap, und verwendete die dafür übliche Sprache. Mit der Zeit hat sich ihr Stil eigenen Aussagen nach hin zu FSK 0 gewandelt. Lady Star aka Lion Queen ist sich ihrer Verantwortung, gerade gegenüber Kindern und Jugendlichen, bewusst geworden.

In ihrer Musik bezieht sich die praktizierende Muslima häufig auf ihre Religion. Sie lehnte beispielsweise Lady Bitch Ray offen ab, gründet die Anti-Bitch-Vereinigung und widmet ihr einen Diss-Tack. Lady Bitch Ray verhalte sich anti-muslimisch und unmoralisch durch ihre anzüglichen Texte. Kamal Salhi schreibt darüber in ihrem Buch „Music, Culture and Identity in the Muslim World“.

Ihr Name begründet sich auf die vielen Narben, die sie psychisch, wie physisch schon erleiden musste, wie sie im Rahmen eines Interviews erklärt. Und das Lady eben deshalb, weil sie eine Frau ist, „was Frauen im Rap ja automatisch irgendwie aberkannt wird, egal was und wie sie rappen oder aussehen. Entweder sind es Bitches oder Mannsweiber – FALSCH – ich bin eine Lady…. Lady Scar!“

Da sie mit der Musik nicht ihr ganzes Geld verdient, arbeitet sie als Make-Up Artist und ehemals als Managerin des Labels Aus dem Nichts Entertainment. Ihr angekündigtes Album „Mord im Affekt“ ist nie erschienen. Heute ist sie Sozialarbeiterin.

Anna Gaul
rap.de

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