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Fussball-WM: 15 Milliarden Dollar, 250.000 Abschiebungen – und kein Foul?

Da lacht der Spanier Fussball-WM: 15 Milliarden Dollar, 250.000 Abschiebungen – und kein Foul?

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Gesellschaft

So mancher Ball geht vielen Fussballern - sorry! - buchstäblich am Arsch vorbei - „mir auch“, soll der Balljungen und Fifa-Präsident Donald Trump behauptet haben.

Eröffnungszeremonie der FIFA WM 2026 in Mexiko.
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Eröffnungszeremonie der FIFA WM 2026 in Mexiko. Foto: Omar David Sandoval Sida (CC BY-SA 4.0 cropped)

Datum 21. Juli 2026
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Wer sich über rote Linien und teure gelbe Karten, Schwalben Schlägereien, Platzverweise und zu viel Zucker in Coca-Cola sorgt, kommt immer zu spät – und den bestraft das Leben, wie Michael Gorbatschow ahnte. Die DDR kann ein Lied darauf singen, Defensivpapst Nagelsmann auch.

Freilich – auch jenseits grosser Events kommt vieles zu spät. Ein Fehltritt, ein Fusstritt im Endspiel, die Klimakatastrophe, das Verbot des schnellen Wäschewechselns oder gar die Menschenrechte. Die haben, wie die Praxis zeigt, bei Weltmeisterschaften aller Art nun echt nix verloren und einen Fallrückzieher gemacht, wie meine Omi Glimbzsch in Zittau 1 zu 1 gesehen hat.

Da freilich widerspricht der Fussballfreund, sagt STOPP und wedelt mit den drei rechtlichen Säulen des Gerechtigkeitskonzepts: dem FIFA-Fairplay-Kodex, dem FIFA-Ethikreglement und der FIFA-Menschenrechtsstrategie, die praktisch alle schlägt. Da lacht der Spanier in uns!
Wir wissen natürlich, dass man sich am Genfer Mont Fairplay bei den FIFA-Outdoor-Aktivitäten ausschliesslich für nackte Zahlen interessiert: "Nach Golde drängt, am Golde hängt, doch alles. Ach, wir Armen!" (Gretchen zu Infantino), während man sich in deutschen Sportkreisen über ein WM-Minus von 10 Millionen EU aufregt. Lächerlich!

Soviel kostet gerade mal eine halbe Haltestelle bei Stuttgart 21, die vergeudeten öffentlich-rechtlichen WM-Sendezeiten nicht gerechnet. Die FIFA wartet da mit ganz anderen Brummern auf: 15 Milliarden Dollar, schwarze Kassen nicht gerechnet. Doch es geht ja auch ums Image, darum, das Gastgeberland wenigstens optisch sauber zu halten:

Im Jahr 2026 wurden sehr geschätzte 250.000 Menschen aus den USA abgeschoben, 2025 waren es 500.000. Rund 140.000 Leute sind in Mexiko spurlos verschwunden. 43 Menschen kamen offiziellen Zahlen zufolge „im Gewahrsam“ der US-Einwanderungsbehörde ICE ums Leben, bislang. Andererseits erfrieren jedes Jahr mehr als 40.000 Menschen in den Staaten – Kältetod. Kein Wort mehr.

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