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Die grosse Familie (1896)

Gefährten, Freunde, Familie Die grosse Familie (1896)

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Gesellschaft

Wenn über unsere Zivilisation, so grausam individualistisch wie sie ist, die die Welt in so viele feindliche kleine Lager teilt, als es getrennte Besitztümer und Haushalte gibt, der letzte Bankerott erklärt worden ist...

Tenderness (1980).
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Tenderness (1980). Foto: Ion Chibzii (CC BY-SA 2.0 cropped)

Datum 24. September 2026
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... und für die Rettung des Gemeinwesens nichts andres mehr übrig bleibt als die Zuflucht zur gegenseitigen Hilfe; wenn an die Stelle der Sucht nach Reichtum die Suche nach Freundschaft getreten ist und wenn gerade dadurch allen das Auskommen gesichert ist.

Und wenn die Begeisterung der Naturforscher uns alles Reizende, Liebenswürdige, Menschliche und oft mehr als Menschliche in der Natur der Tiere enthüllt hat, — dann werden wir uns an all die Tiergattungen erinnern, die wir auf unserm Weg des Fortschritts zurückgelassen haben, und werden uns Mühe geben, aus ihnen nicht Diener oder Maschinen, sondern wahrhafte Gefährten zu machen.

Die Erforschung des primitiven Menschen hat in besonderem Masse zu unserem Verständnis des Gesetzes- und Ordnungsmenschen unserer Tage beigetragen; die Bräuche der Tiere werden uns helfen, tiefer in die Wissenschaft des Lebens einzudringen; sie werden in gleicher Weise unsre Kenntnis der Welt wie unsre Liebe vermehren.

Lasset uns den Tag herbeisehnen, wo das Reh aus dem Walde tritt, um zu uns zu kommen und mit dem Blick seiner dunkeln Augen unsre Zärtlichkeit zu gewinnen, wo der Vogel sich strahlend auf der Schulter der geliebten Frau niederlässt, im Bewusstsein, dass auch er schön ist und dass auch er Anspruch auf den Kuss der Freundschaft hat!

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